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Jehan Barbur – Gidersen Akkorde

Tonart E Dur – C# Moll Akkorde C#m, G#m, Amaj7, F#m, Bsus2, A, B, E … Leichte Tonart C (Kapo 4)

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C#m   B    A   G#m    F#m  G#m  A
Gidersen bana da bir dengini yolla
C#m   B    A  G#m  F#m  G#m  A
Dinerse gözyaşın beni de ağla

C#m                A     B       C#m
Arkanda beni bırak gönlüme aldırma
C#m  F#     E    D#m   B           C#m
Ardında bir beni bırak gönlüme duyurma

C#m  Bsus2  Amaj7  G#m  F#m   G#m  Amaj7  G#m
Yüzüne      baaakkmmam ellerinden tuuuuttmmam
C#m  Bsus2  Amaj7  G#m
Sözünü      ben duymam
F#m    G#m    C#m
Gideceksen durma

C#m   Bsus2  Amaj7  G#m  F#m  G#m   Amaj7
 Gidersen    bana da bir  dengini yolla 
C#m   Bsus2  Amaj7  G#m  F#m7  G#m      Amaj7
 Dinerse     gözyaaşın        beni de ağla
C#m                 A     Bsus2   C#m
 Arkanda beni bırak  gönlüme aldırma 
C#m   F#m    E    D#m7b5   Bsus2       C#m
 Ardında bir beni bırak   gönlüme duyurma

C#m  Bsus2  Amaj7  G#m  F#m   G#m  Amaj7  G#m
Yüzüne      baaakkmmam ellerinden tuuuuttmmam
C#m  Bsus2  Amaj7  G#m
Sözünü      ben duymam
F#m    G#m    C#m
Gideceksen durma

Ende des Songs Noch einmal?

Jehan Barbur – Gidersen Tabs

NotizenX

Harmonieanalyse

Jehan Barbur – Gidersen: Tonart- und Akkordanalyse

Der Song beginnt mit C#m und endet mit C#m. Seine Akkorde gehören sowohl zu E-Dur als auch zu C#m – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.

Aus Dur-Sicht

E-Dur

Helligkeitsrang 2/7 (hell)

Charakteristische Töne

  • 7 = D# (Leitton, zieht nach Hause)
  • 4 = A (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)

Aus Moll-Sicht

C#-Moll

Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)

Charakteristische Töne

  • b6 = A (die Melancholie von Moll)
  • b7 = B (Farbe des natürlichen Moll)

Zu welcher Seite neigt das Ohr?

Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei C#-Moll, weil er mit C#m sowohl beginnt als auch endet und C#m 18-mal erklingt, E nur 2-mal. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von E-Dur zu lesen ist genauso gültig, und genau im Wechsel zwischen beiden Blickwinkeln liegt der Übungswert.

Akkordstufen: Dur und paralleles Moll

Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf E oder auf C#m; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.

Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.

Aus Sicht von E-Dur
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
I E Tonika — das Zuhause E · G# · B 2×
ii F#m Supertonika — bereitet die Dominante vor F# · A · C# 8×
ii7 F#m7 Supertonika — bereitet die Dominante vor F# · A · C# · E 1×
V/V F# Zwischendominante V/V — führt zu BZwischendominante F# · A# · C# 1×
iii G#m Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie G# · B · D# 18×
V/vi G# Zwischendominante V/vi — führt zu C#mZwischendominante G# · B# · D# —
IVmaj7 Amaj7 Subdominante — führt von zu Hause weg A · C# · E · G# 10×
IV A Subdominante — führt von zu Hause weg A · C# · E 6×
Vsus2 Bsus2 Dominante — stärkster Zug nach Hause B · C# · F# 8×
V B Dominante — stärkster Zug nach Hause B · D# · F# 4×
vi C#m Paralleles Moll — die melancholische Seite C# · E · G# 18×
viiø7 D#m7b5 Leittonakkord — Spannung D# · F# · A · C# 1×
vii D#m Chromatischer Farbakkordtonartfremd D# · F# · A# 1×
Aus Sicht von C#-Moll
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
i C#m Tonika — das Zuhause C# · E · G# 18×
iiø7 D#m7b5 Supertonika — bereitet die Dominante vor D# · F# · A · C# 1×
ii D#m Chromatischer Farbakkordtonartfremd D# · F# · A# 1×
III E Paralleles Dur — die helle Seite E · G# · B 2×
iv F#m Subdominante — führt von zu Hause weg F# · A · C# 8×
iv7 F#m7 Subdominante — führt von zu Hause weg F# · A · C# · E 1×
IV F# Dur-IV — dorische / melodisch-Moll-Farbemodale Farbe F# · A# · C# 1×
v G#m Moll-Dominante — sanfter Zug G# · B · D# 18×
V G# Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll G# · B# · D# —
VImaj7 Amaj7 Submediante — warme Farbe A · C# · E · G# 10×
VI A Submediante — warme Farbe A · C# · E 6×
VIIsus2 Bsus2 Subtonika — Stufe zurück zur Tonika B · C# · F# 8×
VII B Subtonika — Stufe zurück zur Tonika B · D# · F# 4×

Analyse

Das Tonartpaar ist E-Dur und seine Paralleltonart C#-Moll (4 Kreuze). 12 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 78-mal vor; 10 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. F# wirkt als Zwischendominante und weist kurz auf einen anderen Akkord der Tonart.

Akkordfolgen

  1. G#m C#m Eiii → vi C#mv → iKadenz in natürlich Moll ×4
  2. B C#m EV → viTrugschluss C#mVII → iäolischer Schluss ×2
  3. A C#m EIV → vi C#mVI → iVI → i ×2
  4. Amaj7 C#m EIVmaj7 → vi C#mVImaj7 → iVI → i ×2
  5. Bsus2 C#m EVsus2 → vi C#mVIIsus2 → iäolischer Schluss ×2
  6. A B EIV → VIV → V C#mVI → VIIVI → VII ×1

Achte besonders auf den Wechsel G#m → C#m, 4-mal zu hören. Aus Sicht von C#m ist er v → i (Kadenz in natürlich Moll: sanfte, modale Ankunft); aus Sicht von E liest er sich als iii → vi. Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.

Tipps zum Improvisieren

  • E-Dur-Pentatonik und C#-Moll-Pentatonik bestehen aus denselben fünf Tönen (E – F# – G# – B – C#): Beginne auf E für eine hellere Phrase, auf C# für eine bluesigere.
  • Über C#m landest du auf C#, E, G# – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über G#m landest du auf G#, B, D# – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über Amaj7 landest du auf A, C#, E – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.

Der Song im Quintenzirkel

  • Im Song gespielt – leitereigener Akkord
  • Gespielt – harmonische V von Moll oder Zwischendominante
  • Gespielt – entlehnter oder tonartfremder Akkord
  • Tonartbereich: IV–I–V und ii–vi–iii

Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.

    Kapodaster und leichtere Tonarten

    Mit E-Dur-Griffen

    • Ohne Kapo – offene E-Griffe
    • Kapo 2 + D-Griffe
    • Kapo 4 + C-Griffe

    Mit C#-Moll-Griffen

    • Kapo 4 + Am-Griffe

    Die leichtesten Tonarten auf der Gitarre

    • 4 Halbtöne tiefer · mit Kapo 4 bleibt die Originaltonhöhe
    • 3 Halbtöne höher

    Die harmonische Geschichte des Songs

    Der Eröffnungsakkord C#m legt ein solides Fundament für alles, was folgt. C#m, G#m, Amaj7, F#m tragen den Song: vi–iii–IVmaj7–ii bezogen auf E, i–v–VImaj7–iv bezogen auf C#m. F# sorgt für einen Überraschungsmoment: Zwischendominante V/V — führt zu B. Hör genau auf G#m → C#m (iii → vi in E, v → i in C#m): Kadenz in natürlich Moll — sanfte, modale Ankunft. Er endet auf C#m und lässt der C#m-Seite das letzte Wort.

    Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.

    Jehan Barbur – Gidersen: Akkorde für Gitarre, Ukulele und Klavier

    Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.

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