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Mor ve Ötesi – Son Giden Akkorde

Tonart Gb Dur – Eb Moll Akkorde F#, B, A#m, C#, G#, Bm, D, G#m … Leichte Tonart C (Kapo 6)

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F#                  B
Güneyin masum bir sahil evinde 
F#                   B 
Aynı kırgın dalgayla öldürülmüşken 
F#                    B
Lütfen bırak tepinsinler üstümde 
        F#         B
Bunu çoktan hak ettim 

F#                   B
Önce sustum ardından yalan söyledim 
F#               B
Sonrası isteksiz saatler günler 
F#                    B 
Tüm direncimle eşsiz tertemiz yüzüm 
     F#        B
Gitmeye hazırlar 
A#m     B        G#      C#
Dün fazla yarın yok, ne dersen de 

F#     A#m    Bm             F#m  C#  D
Kimse durmaz kimse beklemez, kimse durmaz 
F#    A#m   Bm        C#     D        G  G#
Eskitirler durduğu yerde zamanı, hayatı

F#                      D#m
Nefesler her an yalnız, kırılgan 
F#              G#m      F#
Kime söylesem, kime sarılsam 
F#                                   B
Kim günahkar, ne fark eder, neden bunlar 
B   A#       G#m
Uzakta insanlar

D#     Gm     G#m            D#m  C#   G#
Kimse durmaz kimse beklemez, kimse durmaz 
D#    Gm   G#m     A#m        B
Eskitirler durduğu yerde zamanı
F#     A#m    Bm             F#m  C#   D
Kimse durmaz kimse beklemez, kimse durmaz 
F#    A#m   Bm        C#     D        G  G#
Eskitirler durduğu yerde zamanı, hayatı

Ende des Songs Noch einmal?

Mor ve Ötesi – Son Giden Tabs

NotizenX

Harmonieanalyse

Mor ve Ötesi – Son Giden: Tonart- und Akkordanalyse

Der Song beginnt mit F# und endet mit G#. Seine Akkorde gehören sowohl zu Gb-Dur als auch zu Ebm – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.

Aus Dur-Sicht

Gb-Dur

Helligkeitsrang 2/7 (hell)

Charakteristische Töne

  • 7 = F (Leitton, zieht nach Hause)
  • 4 = Cb (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)

Aus Moll-Sicht

Eb-Moll

Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)

Charakteristische Töne

  • b6 = Cb (die Melancholie von Moll)
  • b7 = Db (Farbe des natürlichen Moll)
  • #7 = D (Leitton des harmonischen Moll aus dem V-Akkord)

Zu welcher Seite neigt das Ohr?

Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei Gb-Dur, weil er mit Gb beginnt, Gb 16-mal erklingt, Ebm nur 2-mal und der Dur-V-Akkord direkt auf Ebm zielt. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von Eb-Moll zu hören ist genauso gültig und bringt dir etwas anderes bei.

Akkordstufen: Dur und paralleles Moll

Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf Gb oder auf Ebm; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.

Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.

Aus Sicht von Gb-Dur
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
I F# Tonika — das Zuhause F# · A# · C# 16×
i F#m Chromatischer Farbakkordtonartfremd F# · A · C# 2×
bII G Neapolitanischer bII — eine dunkle, dramatische Farbe einen Halbton über der Tonikaentlehnter Akkord G · B · D 2×
bii Gm Chromatischer Farbakkordtonartfremd G · Bb · D 2×
ii G#m Supertonika — bereitet die Dominante vor G# · B · D# 4×
V/V G# Zwischendominante V/V — führt zu C#Zwischendominante G# · B# · D# 4×
iii A#m Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie A# · C# · E# 6×
V/vi A# Zwischendominante V/vi — führt zu D#mZwischendominante A# · D · E# 1×
IV B Subdominante — führt von zu Hause weg B · D# · F# 12×
iv Bm Moll-iv — aus dem gleichnamigen Moll entlehntentlehnter Akkord B · D · F# 4×
V C# Dominante — stärkster Zug nach Hause C# · E# · G# 6×
bVI D Aus dem gleichnamigen Moll entlehntentlehnter Akkord D · F# · A 4×
vi D#m Paralleles Moll — die melancholische Seite D# · F# · A# 2×
V/ii D# Zwischendominante V/ii — führt zu G#mZwischendominante D# · G · A# 2×
vii° Fdim Leittonakkord — Spannung F · Ab · Cb —
Aus Sicht von Eb-Moll
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
i D#m Tonika — das Zuhause D# · F# · A# 2×
V/iv D# Zwischendominante V/iv — führt zu G#mZwischendominante D# · G · A# 2×
ii° Fdim Supertonika — bereitet die Dominante vor F · Ab · Cb —
III F# Paralleles Dur — die helle Seite F# · A# · C# 16×
iii F#m Chromatischer Farbakkordtonartfremd F# · A · C# 2×
#III G Chromatischer Farbakkordtonartfremd G · B · D 2×
#iii Gm Chromatischer Farbakkordtonartfremd G · Bb · D 2×
iv G#m Subdominante — führt von zu Hause weg G# · B · D# 4×
IV G# Dur-IV — dorische / melodisch-Moll-Farbemodale Farbe G# · B# · D# 4×
v A#m Moll-Dominante — sanfter Zug A# · C# · E# 6×
V A# Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll A# · D · E# 1×
VI B Submediante — warme Farbe B · D# · F# 12×
vi Bm Chromatischer Farbakkordtonartfremd B · D · F# 4×
VII C# Subtonika — Stufe zurück zur Tonika C# · E# · G# 6×
#VII D Chromatischer Farbakkordtonartfremd D · F# · A 4×

Analyse

Das Tonartpaar ist Gb-Dur und seine Paralleltonart Eb-Moll (6 b). 14 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 67-mal vor; 6 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von Ebm bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug; aus Sicht von Gb ist dasselbe A# ein V/vi, also eine Zwischendominante Richtung Ebm. G#, D# wirken als Zwischendominanten und weisen kurz auf andere Akkorde der Tonart. Bm, D, G sind aus dem gleichnamigen Moll entlehnt und legen einen dunkleren Schatten auf die Dur-Seite.

Akkordfolgen

  1. B F# GbIV → IPlagalschluss EbmVI → III ×8
  2. C# F# GbV → Iauthentischer Ganzschluss EbmVII → III ×1
  3. G#m D#m Gbii → vi Ebmiv → iMoll-Plagalschluss ×1

Achte besonders auf den Wechsel B → F#, 8-mal zu hören. Aus Sicht von Gb liest er sich als IV → I (Plagalschluss: der sanfte „Amen“-Schluss); aus Sicht von Ebm ist er VI → III. Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.

Tipps zum Improvisieren

  • Gb-Dur-Pentatonik und Eb-Moll-Pentatonik bestehen aus denselben fünf Tönen (Gb – Ab – Bb – Db – Eb): Beginne auf Gb für eine hellere Phrase, auf Eb für eine bluesigere.
  • Über F# landest du auf F#, A#, C# – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über B landest du auf B, D#, F# – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über A#m landest du auf A#, C#, E# – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Wenn A# kommt, spiel statt des Db der Tonleiter ein D: In diesem einen Ton steckt der harmonisch-Moll-Klang des Akkords.
  • Folge bei Bm den Akkordtönen (B · D · F#) statt der Tonleiter der Tonart – es ist eine entlehnte Farbe.

Der Song im Quintenzirkel

  • Im Song gespielt – leitereigener Akkord
  • Gespielt – harmonische V von Moll oder Zwischendominante
  • Gespielt – entlehnter oder tonartfremder Akkord
  • Tonartbereich: IV–I–V und ii–vi–iii

Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.

    Kapodaster und leichtere Tonarten

    Mit Gb-Dur-Griffen

    • Kapo 2 + E-Griffe
    • Kapo 4 + D-Griffe
    • Kapo 6 + C-Griffe

    Mit Eb-Moll-Griffen

    • Kapo 1 + Dm-Griffe
    • Kapo 6 + Am-Griffe

    Die leichtesten Tonarten auf der Gitarre

    • 6 Halbtöne höher · mit Kapo 6 bleibt die Originaltonhöhe
    • 1 Halbton höher

    Die harmonische Geschichte des Songs

    Mit F# als Start verrät der Song seine Tonart schon im ersten Takt. F#, B, A#m, C# tragen den Song: I–IV–iii–V bezogen auf Gb, III–VI–v–VII bezogen auf Ebm. D# ist die spannende Wendung: In Gb ist er ein chromatischer Akkord (V/ii), in Ebm dagegen die Dominante (V/iv), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Hör genau auf B → F# (IV → I in Gb, VI → III in Ebm): Plagalschluss — der sanfte „Amen“-Schluss. Er endet auf G# und lässt der Gb-Seite das letzte Wort.

    Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.

    Mor ve Ötesi – Son Giden: Akkorde für Gitarre, Ukulele und Klavier

    Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.

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