Aus Dur-Sicht
G-Dur
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
- 7 = F# (Leitton, zieht nach Hause)
- 4 = C (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)
Tonart G Dur – E Moll Akkorde C, Em, Am, Bbm, C#, B, D, Fm … Schwierigkeit schon in der leichtesten Tonart
Em C Am B Bir kıvılcım düşer önce büyür yavaş, yavaş Am Em C Em Bir bakarsın volkan olmuş yanmışsın arkadaş Em C Am C Dolduramaz boşluğunu ne ana ne gardaş Am D C Em Bu en güzel bu en sıcak duygudur arkadaş D F C Am Ortak olmak her sevince her derde kedere C D Am B Ve yürümek ömür boyu beraberce el ele Em C Am B Olmasın hiç bu ta içten gülen gözlerde yaş Am Em C Em Yollarımız ayrılsa bile seninle arkadaş Eb F# C# Bbm Ortak olmak her sevince her derde kedere C# Eb Bbm C Ve yürümek ömür boyu beraberce el ele Fm C# Bbm C# Olmayacak o ta içten gülen gözlerde yaş Bbm Fm Bbm Fm Bir gün gelip ayrılsak bile seninle arkadaş
Ende des Songs Noch einmal?
Harmonieanalyse
Der Song beginnt mit Em und endet mit Fm. Seine Akkorde gehören sowohl zu G-Dur als auch zu Em – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.
Aus Dur-Sicht
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
Aus Moll-Sicht
Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)
Charakteristische Töne
Zu welcher Seite neigt das Ohr?
Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei E-Moll, weil er mit Em beginnt, Em 8-mal erklingt, G dagegen nie und der Dur-V-Akkord direkt auf Em zielt. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von G-Dur zu lesen ist genauso gültig, und genau im Wechsel zwischen beiden Blickwinkeln liegt der Übungswert.
Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf G oder auf Em; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.
Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| I | G | Tonika — das Zuhause | G · B · D | — |
| ii | Am | Supertonika — bereitet die Dominante vor | A · C · E | 8× |
| biii | Bbm | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | Bb · Db · F | 5× |
| iii | Bm | Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie | B · D · F# | — |
| V/vi | B | Zwischendominante V/vi — führt zu EmZwischendominante | B · D# · F# | 3× |
| IV | C | Subdominante — führt von zu Hause weg | C · E · G | 10× |
| #IV | C# | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | C# · E# · G# | 4× |
| V | D | Dominante — stärkster Zug nach Hause | D · F# · A | 3× |
| bVI | Eb | Aus dem gleichnamigen Moll entlehntentlehnter Akkord | Eb · G · Bb | 2× |
| vi | Em | Paralleles Moll — die melancholische Seite | E · G · B | 8× |
| bvii | Fm | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | F · Ab · C | 3× |
| bVII | F | bVII — entlehnt (mixolydisch / gleichnamiges Moll)entlehnter Akkord | F · A · C | 1× |
| vii° | F#dim | Leittonakkord — Spannung | F# · A · C | — |
| V/iii | F# | Zwischendominante V/iii — führt zu BmZwischendominante | F# · A# · C# | 1× |
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| i | Em | Tonika — das Zuhause | E · G · B | 8× |
| bii | Fm | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | F · Ab · C | 3× |
| bII | F | Neapolitanischer bII — eine dunkle, dramatische Farbe einen Halbton über der Tonikaentlehnter Akkord | F · A · C | 1× |
| ii° | F#dim | Supertonika — bereitet die Dominante vor | F# · A · C | — |
| V/v | F# | Zwischendominante V/v — führt zu BmZwischendominante | F# · A# · C# | 1× |
| III | G | Paralleles Dur — die helle Seite | G · B · D | — |
| iv | Am | Subdominante — führt von zu Hause weg | A · C · E | 8× |
| #iv | Bbm | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | Bb · Db · F | 5× |
| v | Bm | Moll-Dominante — sanfter Zug | B · D · F# | — |
| V | B | Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll | B · D# · F# | 3× |
| VI | C | Submediante — warme Farbe | C · E · G | 10× |
| #VI | C# | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | C# · E# · G# | 4× |
| VII | D | Subtonika — Stufe zurück zur Tonika | D · F# · A | 3× |
| #VII | Eb | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | Eb · G · Bb | 2× |
Das Tonartpaar ist G-Dur und seine Paralleltonart E-Moll (1 Kreuz). 11 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 48-mal vor; 4 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von Em bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug; aus Sicht von G ist dasselbe B ein V/vi, also eine Zwischendominante Richtung Em. F# wirkt als Zwischendominante und weist kurz auf einen anderen Akkord der Tonart. Eb, F sind aus dem gleichnamigen Moll entlehnt und legen einen dunkleren Schatten auf die Dur-Seite.
Achte besonders auf den Wechsel Am → B, 3-mal zu hören. Aus Sicht von Em ist er iv → V (iv → V: der Spannungsaufbau der Moll-Seite); aus Sicht von G liest er sich als ii → V/vi. Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.
Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.
Der Song steht bereits in der Tonart, die sich auf der Gitarre am leichtesten spielen lässt.
Mit Em als Start verrät der Song seine Tonart schon im ersten Takt. Die Akkorde, die immer wiederkehren, sind C, Em, Am, Bbm; lies sie als IV–vi–ii–biii in G oder als VI–i–iv–#iv in Em. B ist die spannende Wendung: In G ist er ein chromatischer Akkord (V/vi), in Em dagegen die Dominante (V), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Hör genau auf Am → B (ii → V/vi in G, iv → V in Em): iv → V — der Spannungsaufbau der Moll-Seite. Der Schlussakkord ist Fm; das Ohr kommt in G zur Ruhe.
Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.
Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.
Fertige Listen nach Schwierigkeit und Stimmung.
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