Aus Dur-Sicht
Eb-Dur
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
- 7 = D (Leitton, zieht nach Hause)
- 4 = Ab (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)
Tonart Eb Dur – C Moll Akkorde Am, Dm, Em, F, G, C, E Schwierigkeit schon in der leichtesten Tonart
Am Dm Em Am Am Dm Em Am
Am Dm
Ich hab' mich... irgendwie verlaufen
Em Am
Hab' kein'n Plan, wohin ich geh'
Am Dm
Steh' mit meinem kleinen Koffer
Em Am
Hier auf der Champs-Élysées
Am Dm
Auf einmal sprichst du mich an
Em Am
„Salut, qu'est-ce que vous cherchez ?“
Am Dm
Ich sag', „Pardon, es tut mir leid
Em Am
Ich kann dich leider nicht versteh'n!“
F
Doch du redest immer weiter
Em Am
Ich find's irgendwie charmant
F
Und male zwei Tassen Kaffee
G
Mit 'nem Stift auf deine Hand
Am Dm
Je ne parle pas françaie
Em Am
Aber bitte red weiter
Am Dm
Alles, was du so erzählst
Em Am
Hört sich irgendwie nice an
F Dm
Und die Zeit bleibt einfach steh'n
Em Am
Ich wünscht', ich könnte dich versteh'n
Am Dm
Je ne parle pas français
Em Am
Aber bitte red weiter
Am Dm Em Am
Oh la la la la la la la la la
Am Dm
Deine langen, wilden Haare
Em Am
Die kleine Narbe im Gesicht
Am Dm
Selbst der Staub auf deiner Jeans
Em Am
Hat Esprit, wenn du sprichst
Am Dm
Die Kippe schmeckt nach Liberté
Em Am
Solang wir beide sie uns teil'n
Am Dm
Du erzählst in Körpersprache
E Am
Und ich hör' zwischen deinen Zeil'n
F
Ich häng' an deinen Lippen
Em Am
Ich will hier nicht mehr fort
F
Und du redest und redest
G
Doch ich versteh' kein Wort
Am Dm
Je ne parle pas français
Em Am
Aber bitte red weiter
Am Dm
Alles, was du so erzählst
Em Am
Hört sich irgendwie nice an
F Dm
Und die Zeit bleibt einfach steh'n
Em Am
Ich wünscht', ich könnte dich versteh'n
Am Dm
Je ne parle pas français
Em Am
Aber bitte red weiter
Am Dm Em Am
Oh la la la la la la la la la
Am F
Die Sonne fällt hinter die Häuser
C G
Schiffe zieh'n an uns vorbei
Am F
Und alles, was wir woll'n
C G
Dass der Moment noch etwas bleibt
Am F
Um uns über tausend Menschen
C G
Sie reden aufeinander ein
Am F
Doch die Sprache, die wir sprechen
C G
Die verstehen nur wir zwei
Am Dm
Je ne parle pas français
Em Am
Aber bitte red weiter
Am Dm
Alles, was du so erzählst
Em Am
Hört sich irgendwie nice an
F Dm
Und die Zeit bleibt einfach steh'n
Em Am
Ich wünscht', ich könnte dich versteh'n
Am Dm
Je ne parle pas français
E Am
Aber bitte red weiter
Am Dm Em Am
Oh la la la la la la la la la
Ende des Songs Noch einmal?
Harmonieanalyse
Der Song beginnt mit Am und endet mit Am. Seine Akkorde gehören sowohl zu Eb-Dur als auch zu Cm – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.
Aus Dur-Sicht
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
Aus Moll-Sicht
Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)
Charakteristische Töne
Zu welcher Seite neigt das Ohr?
Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei C-Moll, weil der Dur-V-Akkord direkt auf Cm zielt. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von Eb-Dur zu lesen ist genauso gültig, und genau im Wechsel zwischen beiden Blickwinkeln liegt der Übungswert.
Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf Eb oder auf Cm; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.
Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| I | Eb | Tonika — das Zuhause | Eb · G · Bb | — |
| bii | Em | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | E · G · B | 25× |
| bII | E | Neapolitanischer bII — eine dunkle, dramatische Farbe einen Halbton über der Tonikaentlehnter Akkord | E · G# · B | 2× |
| ii | Fm | Supertonika — bereitet die Dominante vor | F · Ab · C | — |
| II | F | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | F · A · C | 11× |
| iii | Gm | Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie | G · Bb · D | — |
| V/vi | G | Zwischendominante V/vi — führt zu CmZwischendominante | G · B · D | 6× |
| IV | Ab | Subdominante — führt von zu Hause weg | Ab · C · Eb | — |
| #iv | Am | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | A · C · E | 53× |
| V | Bb | Dominante — stärkster Zug nach Hause | Bb · D · F | — |
| vi | Cm | Paralleles Moll — die melancholische Seite | C · Eb · G | — |
| V/ii | C | Zwischendominante V/ii — führt zu FmZwischendominante | C · E · G | 4× |
| vii° | Ddim | Leittonakkord — Spannung | D · F · Ab | — |
| vii | Dm | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | D · F · A | 25× |
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| i | Cm | Tonika — das Zuhause | C · Eb · G | — |
| V/iv | C | Zwischendominante V/iv — führt zu FmZwischendominante | C · E · G | 4× |
| ii° | Ddim | Supertonika — bereitet die Dominante vor | D · F · Ab | — |
| ii | Dm | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | D · F · A | 25× |
| III | Eb | Paralleles Dur — die helle Seite | Eb · G · Bb | — |
| #iii | Em | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | E · G · B | 25× |
| #III | E | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | E · G# · B | 2× |
| iv | Fm | Subdominante — führt von zu Hause weg | F · Ab · C | — |
| IV | F | Dur-IV — dorische / melodisch-Moll-Farbemodale Farbe | F · A · C | 11× |
| v | Gm | Moll-Dominante — sanfter Zug | G · Bb · D | — |
| V | G | Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll | G · B · D | 6× |
| VI | Ab | Submediante — warme Farbe | Ab · C · Eb | — |
| #vi | Am | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | A · C · E | 53× |
| VII | Bb | Subtonika — Stufe zurück zur Tonika | Bb · D · F | — |
Das Tonartpaar ist Eb-Dur und seine Paralleltonart C-Moll (3 b). 7 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 126-mal vor; 0 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von Cm bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug; aus Sicht von Eb ist dasselbe G ein V/vi, also eine Zwischendominante Richtung Cm. C wirkt als Zwischendominante und weist kurz auf einen anderen Akkord der Tonart. E ist aus dem gleichnamigen Moll entlehnt und legt einen dunkleren Schatten auf die Dur-Seite.
Eine Kadenz wie aus dem Lehrbuch gibt es hier nicht; die Akkorde kreisen in einer Schleife umeinander, sodass sich der Song eher wie ein Groove als wie eine Folge von Ankünften anfühlt.
Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.
Der Song steht bereits in der Tonart, die sich auf der Gitarre am leichtesten spielen lässt.
Der erste Akkord ist Am; das Ohr weiß nach einer Sekunde, wo das Zuhause ist. Das Rückgrat bilden Am, Dm, Em, F – aus Sicht von Eb #iv–vii–bii–II, aus Sicht von Cm #vi–ii–#iii–IV. G ist die spannende Wendung: In Eb ist er ein chromatischer Akkord (V/vi), in Cm dagegen die Dominante (V), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Er endet auf Am und lässt der Eb-Seite das letzte Wort.
Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.
Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.
Fertige Listen nach Schwierigkeit und Stimmung.
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