Aus Dur-Sicht
Bb-Dur
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
- 7 = A (Leitton, zieht nach Hause)
- 4 = Eb (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)
Tonart Bb Dur – G Moll Akkorde Eb7, D7, G, Ab, Cm, Bm, Gm, Abm … Leichte Tonart G (Kapo 3)
G D7 D7 G Em Bm Cm D7
Gm D7
Bak, yağıyor yağmur
Gm
Her damlada gözlerin
Eb Bb
Bak, esiyor rüzgar
A7 D7
Rüzgar dediğim de sensin
Gm D7
Bak, sımsıcak güneş
Gm
Sevginle ısındı içim
Eb Bb
Sen vazgeçemediğim
A7 D7
Yanımda bile hasretimsin
G D7 G
Güneş doğarken, çiçek açarken
Em Bm Cm D7
Ve hayat geçerken, ben seninleyim
G Bm Am Bm
Bir gün olur ayrılık kapımı çalarsa
Am G D7 G Eb7
Senle yaşanan zaman yeter bana
Ab Eb7 Eb7 Ab Fm Cm Dbm Eb7
Abm Eb7
Bak, yağıyor yağmur
Abm
Her damlada gözlerin
E B
Bak, esiyor rüzgar
Bb7 Eb7
Rüzgar dediğim de sensin
Abm Eb7
Bak, sımsıcak güneş
Abm
Sevginle ısındı içim
E B
Sen vazgeçemediğim
Bb7 Eb7
Yanımda bile hasretimsin
Ab Eb7 Ab
Güneş doğarken, çiçek açarken
Fm Cm Dbm Eb7
Ve hayat geçerken, ben seninleyim
Ab Cm Bbm Cm
Bir gün olur ayrılık kapımı çalarsa
Bbm Ab Eb7 Ab E7
Senle yaşanan zaman yeter bana
Ende des Songs Noch einmal?
Harmonieanalyse
Der Song beginnt mit G und endet mit E7. Seine Akkorde gehören sowohl zu Bb-Dur als auch zu Gm – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.
Aus Dur-Sicht
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
Aus Moll-Sicht
Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)
Charakteristische Töne
Zu welcher Seite neigt das Ohr?
Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei G-Moll, weil der Dur-V-Akkord direkt auf Gm zielt. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von Bb-Dur zu lesen ist genauso gültig, und genau im Wechsel zwischen beiden Blickwinkeln liegt der Übungswert.
Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf Bb oder auf Gm; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.
Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| I | Bb | Tonika — das Zuhause | Bb · D · F | 2× |
| V7/IV | Bb7 | Zwischendominante V/IV — führt zu EbZwischendominante | Bb · D · F · Ab | 2× |
| i | Bbm | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | Bb · Db · F | 2× |
| bii | Bm | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | B · D · F# | 4× |
| bII | B | Neapolitanischer bII — eine dunkle, dramatische Farbe einen Halbton über der Tonikaentlehnter Akkord | B · D# · F# | 2× |
| ii | Cm | Supertonika — bereitet die Dominante vor | C · Eb · G | 6× |
| biii | Dbm | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | Db · Fb · Ab | 2× |
| iii | Dm | Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie | D · F · A | — |
| V7/vi | D7 | Zwischendominante V/vi — führt zu GmZwischendominante | D · F# · A · C | 10× |
| IV | Eb | Subdominante — führt von zu Hause weg | Eb · G · Bb | 2× |
| IV7 | Eb7 | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | Eb · G · Bb · Db | 11× |
| #iv | Em | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | E · G · B | 2× |
| #IV | E | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | E · G# · B | 2× |
| #IV7 | E7 | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | E · G# · B · D | 1× |
| V | F | Dominante — stärkster Zug nach Hause | F · A · C | — |
| v | Fm | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | F · Ab · C | 2× |
| vi | Gm | Paralleles Moll — die melancholische Seite | G · Bb · D | 4× |
| V/ii | G | Zwischendominante V/ii — führt zu CmZwischendominante | G · B · D | 7× |
| bVII | Ab | bVII — entlehnt (mixolydisch / gleichnamiges Moll)entlehnter Akkord | Ab · C · Eb | 7× |
| bvii | Abm | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | Ab · Cb · Eb | 4× |
| vii° | Adim | Leittonakkord — Spannung | A · C · Eb | — |
| V7/iii | A7 | Zwischendominante V/iii — führt zu DmZwischendominante | A · C# · E · G | 2× |
| vii | Am | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | A · C · E | 2× |
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| i | Gm | Tonika — das Zuhause | G · Bb · D | 4× |
| V/iv | G | Zwischendominante V/iv — führt zu CmZwischendominante | G · B · D | 7× |
| bII | Ab | Neapolitanischer bII — eine dunkle, dramatische Farbe einen Halbton über der Tonikaentlehnter Akkord | Ab · C · Eb | 7× |
| bii | Abm | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | Ab · Cb · Eb | 4× |
| ii° | Adim | Supertonika — bereitet die Dominante vor | A · C · Eb | — |
| V7/v | A7 | Zwischendominante V/v — führt zu DmZwischendominante | A · C# · E · G | 2× |
| ii | Am | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | A · C · E | 2× |
| III | Bb | Paralleles Dur — die helle Seite | Bb · D · F | 2× |
| V7/VI | Bb7 | Zwischendominante V/VI — führt zu EbZwischendominante | Bb · D · F · Ab | 2× |
| iii | Bbm | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | Bb · Db · F | 2× |
| #iii | Bm | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | B · D · F# | 4× |
| #III | B | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | B · D# · F# | 2× |
| iv | Cm | Subdominante — führt von zu Hause weg | C · Eb · G | 6× |
| #iv | Dbm | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | Db · Fb · Ab | 2× |
| v | Dm | Moll-Dominante — sanfter Zug | D · F · A | — |
| V7 | D7 | Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll | D · F# · A · C | 10× |
| VI | Eb | Submediante — warme Farbe | Eb · G · Bb | 2× |
| VI7 | Eb7 | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | Eb · G · Bb · Db | 11× |
| #vi | Em | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | E · G · B | 2× |
| #VI | E | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | E · G# · B | 2× |
| #VI7 | E7 | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | E · G# · B · D | 1× |
| VII | F | Subtonika — Stufe zurück zur Tonika | F · A · C | — |
| vii | Fm | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | F · Ab · C | 2× |
Das Tonartpaar ist Bb-Dur und seine Paralleltonart G-Moll (2 b). 20 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 76-mal vor; 4 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von Gm bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug; aus Sicht von Bb ist dasselbe D7 ein V7/vi, also eine Zwischendominante Richtung Gm. G, A7, Bb7 wirken als Zwischendominanten und weisen kurz auf andere Akkorde der Tonart. Ab, B sind aus dem gleichnamigen Moll entlehnt und legen einen dunkleren Schatten auf die Dur-Seite.
Achte besonders auf den Wechsel Eb7 → Ab, 6-mal zu hören. Aus Sicht von Gm ist er VI7 → bII; aus Sicht von Bb liest er sich als IV7 → bVII (Auflösung einer Zwischendominante: Eb7 löst sich eine Quarte aufwärts nach Ab auf). Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.
Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.
Mit G als Start verrät der Song seine Tonart schon im ersten Takt. Die Akkorde, die immer wiederkehren, sind Eb7, D7, G, Ab; lies sie als IV7–V7/vi–V/ii–bVII in Bb oder als VI7–V7–V/iv–bII in Gm. Eb7 ist die spannende Wendung: In Bb ist er ein chromatischer Akkord (IV7), in Gm dagegen die Dominante (VI7), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Hör genau auf Eb7 → Ab (IV7 → bVII in Bb, VI7 → bII in Gm): Auflösung einer Zwischendominante — Eb7 löst sich eine Quarte aufwärts nach Ab auf. Der Schlussakkord ist E7; das Ohr kommt in Bb zur Ruhe.
Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.
Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.
Fertige Listen nach Schwierigkeit und Stimmung.
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