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Jehan Barbur – Ayin (Korhan Futacı) Akkorde

Tonart Ab Dur – F Moll Akkorde Db, Cm, Fm, C, Eb, G, Ab, Bb Leichte Tonart C

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Cm  Db  Cm  Db

Cm            Db            Cm  Db
Gökyüzü maden arayan buluyor
Cm              Db            Cm  Db
Şeytana satılık en kötü düşler
Cm              Db            Cm  Db
Herkese bulaşır en sonu bekler
Cm            Db          
Gökyüzü maden keskin dişler
Fm
Yine bana büyüyor, yine bana büyüyor

Cm  Db  Cm  Db

Cm            Db       Cm  Db
Savaşlar eski tankların
Cm              Db        Cm  Db
Bükemem dediğin namluların
Cm             Db          Cm  Db
Kaplıyor adamı sabrım taştı
Cm            Db        
Şeytanın aklı bende mi kaldı
Fm
Yine bana büyüyor, yine bana büyüyor

C  Db  Eb  Fm

C             Db  Eb            Fm
Gökyüzü maden,    gökyüzü maden
C             Db  Eb            Fm
Gökyüzü maden,    gökyüzü maden

C                  Db
Yine bana büyüyor, yine bana büyüyor
Eb                    Fm
Yine bana, yine bana, yine bana büyüyor
C                  Db
Yine bana büyüyor, yine bana büyüyor
Eb                    Fm
Yine bana, yine bana, yine bana büyüyor

C             Db  Eb            Fm
Gökyüzü maden,    gökyüzü maden
C             Db  Eb            Fm
Gökyüzü maden,    gökyüzü maden

G             Ab
Bükemediğimiz namlular
Bb             Cm
Kor gibi sıcak yollar var
G            Ab
Bulandığımız çamurlar
Bb              Cm
Yürüdüğümüz patikalar var

G             Ab
Ölünmez savaş tanrılar
Bb                Cm
Derin derin aldığımız nefesler
G       Ab           Bb    C  Db
Yine de aramadığımız sonlar   var

Ende des Songs Noch einmal?

Jehan Barbur – Ayin (Korhan Futacı) Tabs

NotizenX

Harmonieanalyse

Jehan Barbur – Ayin (Korhan Futacı): Tonart- und Akkordanalyse

Der Song beginnt mit Cm und endet mit Db. Seine Akkorde gehören sowohl zu Ab-Dur als auch zu Fm – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.

Aus Dur-Sicht

Ab-Dur

Helligkeitsrang 2/7 (hell)

Charakteristische Töne

  • 7 = G (Leitton, zieht nach Hause)
  • 4 = Db (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)

Aus Moll-Sicht

F-Moll

Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)

Charakteristische Töne

  • b6 = Db (die Melancholie von Moll)
  • b7 = Eb (Farbe des natürlichen Moll)
  • #7 = E (Leitton des harmonischen Moll aus dem V-Akkord)

Zu welcher Seite neigt das Ohr?

Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei F-Moll, weil Fm 9-mal erklingt, Ab nur 4-mal und der Dur-V-Akkord direkt auf Fm zielt. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von Ab-Dur zu lesen ist genauso gültig, und genau im Wechsel zwischen beiden Blickwinkeln liegt der Übungswert.

Akkordstufen: Dur und paralleles Moll

Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf Ab oder auf Fm; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.

Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.

Aus Sicht von Ab-Dur
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
I Ab Tonika — das Zuhause Ab · C · Eb 4×
ii Bbm Supertonika — bereitet die Dominante vor Bb · Db · F —
V/V Bb Zwischendominante V/V — führt zu EbZwischendominante Bb · D · F 4×
iii Cm Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie C · Eb · G 21×
V/vi C Zwischendominante V/vi — führt zu FmZwischendominante C · E · G 8×
IV Db Subdominante — führt von zu Hause weg Db · F · Ab 26×
V Eb Dominante — stärkster Zug nach Hause Eb · G · Bb 7×
vi Fm Paralleles Moll — die melancholische Seite F · Ab · C 9×
vii° Gdim Leittonakkord — Spannung G · Bb · Db —
V/iii G Zwischendominante V/iii — führt zu CmZwischendominante G · B · D 4×
Aus Sicht von F-Moll
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
i Fm Tonika — das Zuhause F · Ab · C 9×
ii° Gdim Supertonika — bereitet die Dominante vor G · Bb · Db —
V/v G Zwischendominante V/v — führt zu CmZwischendominante G · B · D 4×
III Ab Paralleles Dur — die helle Seite Ab · C · Eb 4×
iv Bbm Subdominante — führt von zu Hause weg Bb · Db · F —
IV Bb Dur-IV — dorische / melodisch-Moll-Farbemodale Farbe Bb · D · F 4×
v Cm Moll-Dominante — sanfter Zug C · Eb · G 21×
V C Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll C · E · G 8×
VI Db Submediante — warme Farbe Db · F · Ab 26×
VII Eb Subtonika — Stufe zurück zur Tonika Eb · G · Bb 7×

Analyse

Das Tonartpaar ist Ab-Dur und seine Paralleltonart F-Moll (4 b). 8 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 83-mal vor; 5 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von Fm bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug; aus Sicht von Ab ist dasselbe C ein V/vi, also eine Zwischendominante Richtung Fm. G, Bb wirken als Zwischendominanten und weisen kurz auf andere Akkorde der Tonart.

Akkordfolgen

  1. Eb Fm AbV → viTrugschluss FmVII → iäolischer Schluss ×7
  2. Db Eb AbIV → VIV → V FmVI → VIIVI → VII ×7
  3. Db Fm AbIV → vi FmVI → iVI → i ×2

Achte besonders auf den Wechsel Eb → Fm, 7-mal zu hören. Aus Sicht von Fm ist er VII → i (äolischer Schluss: steigt einen Ganzton nach Hause); aus Sicht von Ab liest er sich als V → vi (Trugschluss: man erwartet Ab, landet aber auf Fm). Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.

Tipps zum Improvisieren

  • Ab-Dur-Pentatonik und F-Moll-Pentatonik bestehen aus denselben fünf Tönen (Ab – Bb – C – Eb – F): Beginne auf Ab für eine hellere Phrase, auf F für eine bluesigere.
  • Über Db landest du auf Db, F, Ab – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über Cm landest du auf C, Eb, G – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über Fm landest du auf F, Ab, C – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Wenn C kommt, spiel statt des Eb der Tonleiter ein E: In diesem einen Ton steckt der harmonisch-Moll-Klang des Akkords.

Der Song im Quintenzirkel

  • Im Song gespielt – leitereigener Akkord
  • Gespielt – harmonische V von Moll oder Zwischendominante
  • Gespielt – entlehnter oder tonartfremder Akkord
  • Tonartbereich: IV–I–V und ii–vi–iii

Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.

    Kapodaster und leichtere Tonarten

    Mit Ab-Dur-Griffen

    • Kapo 1 + G-Griffe
    • Kapo 4 + E-Griffe
    • Kapo 6 + D-Griffe

    Mit F-Moll-Griffen

    • Kapo 1 + Em-Griffe
    • Kapo 3 + Dm-Griffe

    Die leichtesten Tonarten auf der Gitarre

    • 4 Halbtöne höher
    • 3 Halbtöne tiefer · mit Kapo 3 bleibt die Originaltonhöhe

    Die harmonische Geschichte des Songs

    Der erste Akkord ist Cm; das Ohr weiß nach einer Sekunde, wo das Zuhause ist. Das Rückgrat bilden Db, Cm, Fm, C – aus Sicht von Ab IV–iii–vi–V/vi, aus Sicht von Fm VI–v–i–V. C ist die spannende Wendung: In Ab ist er ein chromatischer Akkord (V/vi), in Fm dagegen die Dominante (V), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Hör genau auf Eb → Fm (V → vi in Ab, VII → i in Fm): äolischer Schluss — steigt einen Ganzton nach Hause. Der Schlussakkord ist Db; das Ohr kommt in Ab zur Ruhe.

    Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.

    Jehan Barbur – Ayin (Korhan Futacı): Akkorde für Gitarre, Ukulele und Klavier

    Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.

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    Text: Korhan Futacı
    Musik: Korhan Futacı
    Arrangement: Çağrı Sertel

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