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Mor ve Ötesi – Uyku Akkorde

Tonart E Dur – C# Moll Akkorde A, E, G#, C, B, F#7, D, C#m Leichte Tonart A (Kapo 7)

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E
 Saat bir uykum yok
          G#         A
Gel bir bardak su içelim
E                 G#      A
 Bulanıklık suyla aksın gitsin
E
 Paniğe lüzum yok
G#          A
Her şey kontrol altında
E              G#    A
 Kesici aletler dolaplarda

E     F#7        E
 Tehlike çok uzakta
E     F#7        E
 Tehlike çok uzakta
 
C  B  C  B

      E
Saat iki uykum yok
       G#         A
Ya biz biraz çalışsak
C#m
Bulantı yazıyla
F#7           A
Silinse gitseeee
   C         B   D  A
Uyumak istiyorum
  C           B  D  A
Rahatsız etmeyin

E  G#  A  E

E         G#        A
Saat üç uyumak istiyorum
C#m       F#7        C#m     F#7   A
 Bir tuvalete çiçekleri sulamak, ooh
 
   C         B   D  A
Uyumak istiyorum
  C           B  D  A
Rahatsız etmeyin

Ende des Songs Noch einmal?

Mor ve Ötesi – Uyku Tabs

NotizenX

Harmonieanalyse

Mor ve Ötesi – Uyku: Tonart- und Akkordanalyse

Der Song beginnt mit E und endet mit A. Seine Akkorde gehören sowohl zu E-Dur als auch zu C#m – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.

Aus Dur-Sicht

E-Dur

Helligkeitsrang 2/7 (hell)

Charakteristische Töne

  • 7 = D# (Leitton, zieht nach Hause)
  • 4 = A (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)

Aus Moll-Sicht

C#-Moll

Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)

Charakteristische Töne

  • b6 = A (die Melancholie von Moll)
  • b7 = B (Farbe des natürlichen Moll)
  • #7 = B# (Leitton des harmonischen Moll aus dem V-Akkord)

Zu welcher Seite neigt das Ohr?

Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei E-Dur, weil er mit E beginnt, E 12-mal erklingt, C#m nur 3-mal und der Dur-V-Akkord direkt auf C#m zielt. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von C#-Moll zu hören ist genauso gültig und bringt dir etwas anderes bei.

Akkordstufen: Dur und paralleles Moll

Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf E oder auf C#m; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.

Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.

Aus Sicht von E-Dur
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
I E Tonika — das Zuhause E · G# · B 12×
ii F#m Supertonika — bereitet die Dominante vor F# · A · C# —
V7/V F#7 Zwischendominante V/V — führt zu BZwischendominante F# · A# · C# · E 5×
iii G#m Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie G# · B · D# —
V/vi G# Zwischendominante V/vi — führt zu C#mZwischendominante G# · B# · D# 7×
IV A Subdominante — führt von zu Hause weg A · C# · E 13×
V B Dominante — stärkster Zug nach Hause B · D# · F# 6×
bVI C Aus dem gleichnamigen Moll entlehntentlehnter Akkord C · E · G 6×
vi C#m Paralleles Moll — die melancholische Seite C# · E · G# 3×
bVII D bVII — entlehnt (mixolydisch / gleichnamiges Moll)entlehnter Akkord D · F# · A 4×
vii° D#dim Leittonakkord — Spannung D# · F# · A —
Aus Sicht von C#-Moll
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
i C#m Tonika — das Zuhause C# · E · G# 3×
bII D Neapolitanischer bII — eine dunkle, dramatische Farbe einen Halbton über der Tonikaentlehnter Akkord D · F# · A 4×
ii° D#dim Supertonika — bereitet die Dominante vor D# · F# · A —
III E Paralleles Dur — die helle Seite E · G# · B 12×
iv F#m Subdominante — führt von zu Hause weg F# · A · C# —
IV7 F#7 Dur-IV — dorische / melodisch-Moll-Farbemodale Farbe F# · A# · C# · E 5×
v G#m Moll-Dominante — sanfter Zug G# · B · D# —
V G# Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll G# · B# · D# 7×
VI A Submediante — warme Farbe A · C# · E 13×
VII B Subtonika — Stufe zurück zur Tonika B · D# · F# 6×
#VII C Chromatischer Farbakkordtonartfremd C · E · G 6×

Analyse

Das Tonartpaar ist E-Dur und seine Paralleltonart C#-Moll (4 Kreuze). 8 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 56-mal vor; 4 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von C#m bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug; aus Sicht von E ist dasselbe G# ein V/vi, also eine Zwischendominante Richtung C#m. F#7 wirkt als Zwischendominante und weist kurz auf einen anderen Akkord der Tonart. C, D sind aus dem gleichnamigen Moll entlehnt und legen einen dunkleren Schatten auf die Dur-Seite.

Akkordfolgen

  1. A E EIV → IPlagalschluss C#mVI → III ×6
  2. A C#m EIV → vi C#mVI → iVI → i ×2
  3. B E EV → Iauthentischer Ganzschluss C#mVII → III ×1

Achte besonders auf den Wechsel A → E, 6-mal zu hören. Aus Sicht von E liest er sich als IV → I (Plagalschluss: der sanfte „Amen“-Schluss); aus Sicht von C#m ist er VI → III. Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.

Tipps zum Improvisieren

  • E-Dur-Pentatonik und C#-Moll-Pentatonik bestehen aus denselben fünf Tönen (E – F# – G# – B – C#): Beginne auf E für eine hellere Phrase, auf C# für eine bluesigere.
  • Über A landest du auf A, C#, E – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über E landest du auf E, G#, B – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über G# landest du auf G#, B#, D# – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Wenn G# kommt, spiel statt des B der Tonleiter ein B#: In diesem einen Ton steckt der harmonisch-Moll-Klang des Akkords.
  • Folge bei C den Akkordtönen (C · E · G) statt der Tonleiter der Tonart – es ist eine entlehnte Farbe.

Der Song im Quintenzirkel

  • Im Song gespielt – leitereigener Akkord
  • Gespielt – harmonische V von Moll oder Zwischendominante
  • Gespielt – entlehnter oder tonartfremder Akkord
  • Tonartbereich: IV–I–V und ii–vi–iii

Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.

    Kapodaster und leichtere Tonarten

    Mit E-Dur-Griffen

    • Ohne Kapo – offene E-Griffe
    • Kapo 2 + D-Griffe
    • Kapo 4 + C-Griffe

    Mit C#-Moll-Griffen

    • Kapo 4 + Am-Griffe

    Die leichtesten Tonarten auf der Gitarre

    • 5 Halbtöne höher · mit Kapo 7 bleibt die Originaltonhöhe
    • 2 Halbtöne tiefer · mit Kapo 2 bleibt die Originaltonhöhe

    Die harmonische Geschichte des Songs

    Der erste Akkord ist E; das Ohr weiß nach einer Sekunde, wo das Zuhause ist. A, E, G#, C tragen den Song: IV–I–V/vi–bVI bezogen auf E, VI–III–V–#VII bezogen auf C#m. G# ist die spannende Wendung: In E ist er ein chromatischer Akkord (V/vi), in C#m dagegen die Dominante (V), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Hör genau auf A → E (IV → I in E, VI → III in C#m): Plagalschluss — der sanfte „Amen“-Schluss. Mit dem Schluss auf A besiegelt der Song E als Zuhause.

    Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.

    Mor ve Ötesi – Uyku: Akkorde für Gitarre, Ukulele und Klavier

    Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.

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    Text: Kerem Kabadayı
    Musik: Harun Tekin

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