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Radiohead – Creep Akkorde

Tonart G Dur – E Moll Akkorde G, B, C, Cm Leichte Tonart A

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G   B   C   Cm

                     G                              B
When you were here before, couldn't look you in the eyes
                    C                         Cm
You're just like an angel, your skin makes me cry
                 G                      B
You float like a feather in a beautiful world
             C                       Cm
I wish I was special, you're so very special


          G            B
But I'm a creep, I'm a weirdo
                         C               Cm
What the hell am I doing here? I don't belong here


                   G                      B
I don't care if it hurts, I wanna have control
                 C                      Cm
I want a perfect body, I want a perfect soul
              G                    B
I want you to notice when I'm not around
               C                    Cm
You're so very special I wish I was special


          G            B
But I'm a creep, I'm a weirdo
                         C               Cm
What the hell am I doing here? I don't belong here

[Bridge] (play loud)
            G                  B
Oooh, oooh, she's running out again...
C                      Cm                
She's running out, she run, run, run...
G     B
Ruuuuuuuuuun
C     Cm
Ruuuuuuuuuuuuun

                   G                   B
Whatever makes you happy, whatever you want
               C                     Cm
You're so very special, I wish I was special

          G            B
But I'm a creep, I'm a weirdo
                         C               Cm
What the hell am I doing here? I don't belong here
          G
I don't belong here

Ende des Songs Noch einmal?

Radiohead – Creep Tabs

NotizenX

Harmonieanalyse

Radiohead – Creep: Tonart- und Akkordanalyse

Der Song beginnt mit G und endet mit G. Seine Akkorde gehören sowohl zu G-Dur als auch zu Em – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.

Aus Dur-Sicht

G-Dur

Helligkeitsrang 2/7 (hell)

Charakteristische Töne

  • 7 = F# (Leitton, zieht nach Hause)
  • 4 = C (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)

Aus Moll-Sicht

E-Moll

Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)

Charakteristische Töne

  • b6 = C (die Melancholie von Moll)
  • b7 = D (Farbe des natürlichen Moll)
  • #7 = D# (Leitton des harmonischen Moll aus dem V-Akkord)

Zu welcher Seite neigt das Ohr?

Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei G-Dur, weil er mit G sowohl beginnt als auch endet, G 12-mal erklingt, Em dagegen nie und der Dur-V-Akkord direkt auf Em zielt. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von E-Moll zu hören ist genauso gültig und bringt dir etwas anderes bei.

Akkordstufen: Dur und paralleles Moll

Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf G oder auf Em; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.

Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.

Aus Sicht von G-Dur
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
I G Tonika — das Zuhause G · B · D 12×
ii Am Supertonika — bereitet die Dominante vor A · C · E —
iii Bm Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie B · D · F# —
III B Chromatischer Farbakkordtonartfremd B · D# · F# 11×
IV C Subdominante — führt von zu Hause weg C · E · G 11×
iv Cm Moll-iv — aus dem gleichnamigen Moll entlehntentlehnter Akkord C · Eb · G 11×
V D Dominante — stärkster Zug nach Hause D · F# · A —
vi Em Paralleles Moll — die melancholische Seite E · G · B —
vii° F#dim Leittonakkord — Spannung F# · A · C —
Aus Sicht von E-Moll
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
i Em Tonika — das Zuhause E · G · B —
ii° F#dim Supertonika — bereitet die Dominante vor F# · A · C —
III G Paralleles Dur — die helle Seite G · B · D 12×
iv Am Subdominante — führt von zu Hause weg A · C · E —
v Bm Moll-Dominante — sanfter Zug B · D · F# —
V B Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll B · D# · F# 11×
VI C Submediante — warme Farbe C · E · G 11×
vi Cm Chromatischer Farbakkordtonartfremd C · Eb · G 11×
VII D Subtonika — Stufe zurück zur Tonika D · F# · A —

Analyse

Das Tonartpaar ist G-Dur und seine Paralleltonart E-Moll (1 Kreuz). 4 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 45-mal vor; 2 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von Em bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug. Cm ist aus dem gleichnamigen Moll entlehnt und legt einen dunkleren Schatten auf die Dur-Seite.

Akkordfolgen

  1. Cm G Giv → IMoll-Plagalschluss Emvi → III ×11

Achte besonders auf den Wechsel Cm → G, 11-mal zu hören. Aus Sicht von G liest er sich als iv → I (Moll-Plagalschluss: eine bittersüße Ankunft mit entlehnter iv); aus Sicht von Em ist er vi → III. Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.

Tipps zum Improvisieren

  • G-Dur-Pentatonik und E-Moll-Pentatonik bestehen aus denselben fünf Tönen (G – A – B – D – E): Beginne auf G für eine hellere Phrase, auf E für eine bluesigere.
  • Über G landest du auf G, B, D – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über B landest du auf B, D#, F# – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über C landest du auf C, E, G – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Wenn B kommt, spiel statt des D der Tonleiter ein D#: In diesem einen Ton steckt der harmonisch-Moll-Klang des Akkords.
  • Folge bei Cm den Akkordtönen (C · Eb · G) statt der Tonleiter der Tonart – es ist eine entlehnte Farbe.

Der Song im Quintenzirkel

  • Im Song gespielt – leitereigener Akkord
  • Gespielt – harmonische V von Moll oder Zwischendominante
  • Gespielt – entlehnter oder tonartfremder Akkord
  • Tonartbereich: IV–I–V und ii–vi–iii

Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.

    Kapodaster und leichtere Tonarten

    Mit G-Dur-Griffen

    • Ohne Kapo – offene G-Griffe
    • Kapo 3 + E-Griffe
    • Kapo 5 + D-Griffe

    Mit E-Moll-Griffen

    • Ohne Kapo – offene Em-Griffe
    • Kapo 2 + Dm-Griffe
    • Kapo 7 + Am-Griffe

    Die leichtesten Tonarten auf der Gitarre

    • 2 Halbtöne höher
    • 3 Halbtöne tiefer · mit Kapo 3 bleibt die Originaltonhöhe

    Die harmonische Geschichte des Songs

    Der erste Akkord ist G; das Ohr weiß nach einer Sekunde, wo das Zuhause ist. Die Akkorde, die immer wiederkehren, sind G, B, C, Cm; lies sie als I–III–IV–iv in G oder als III–V–VI–vi in Em. B ist die spannende Wendung: In G ist er ein chromatischer Akkord (III), in Em dagegen die Dominante (V), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Hör genau auf Cm → G (iv → I in G, vi → III in Em): Moll-Plagalschluss — eine bittersüße Ankunft mit entlehnter iv. Er endet auf G und lässt der G-Seite das letzte Wort.

    Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.

    Radiohead – Creep: Akkorde für Gitarre, Ukulele und Klavier

    Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.

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