Aus Dur-Sicht
Gb-Dur
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
- 7 = F (Leitton, zieht nach Hause)
- 4 = Cb (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)
Tonart Gb Dur – Eb Moll Akkorde D#m, A#, B, G#m, F7 Leichte Tonart C (Kapo 6)
D#m
Sıradan bir akşamüstü durgun bir pazar günüydü
A# D#m
Ben bedbaht dolanırken aylak aylak, olan oldu aniden
D#m
Bir telaş sardı mahalleyi, böylesini gözler hiç görmedi
A# D#m
Tutuldum bu afet bir içim su, Allah'ım rüya mı bu
D#m B
Sen başa bela dilber, her derde deva esmer
G#m A#
Salına salına sinsice, girdin kanıma gizlice
D#m B
Belindeki kemer olayım, saçındaki toka olayım
G#m D#m
Nefesin olup içine dolayım, ez geç yürüdüğün yollar olayım
D#m B
Belindeki kemer olayım, saçındaki toka olayım
G#m D#m
Nefesin olup içine dolayım, iste kölen olayım
A# D#m
Sensiz geçen günlere düşman oldum
A# D#m
Bittim mahvoldum yar deli gönlüm tarumar
A# D#m
Uzat elini aşk yolunda kayboldum
A# F7 A#
Düştüm dillere bir ümit ver eriyorum yar
Ende des Songs Noch einmal?
Harmonieanalyse
Der Song beginnt mit D#m und endet mit A#. Seine Akkorde gehören sowohl zu Gb-Dur als auch zu Ebm – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.
Aus Dur-Sicht
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
Aus Moll-Sicht
Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)
Charakteristische Töne
Zu welcher Seite neigt das Ohr?
Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei Eb-Moll, weil er mit Ebm beginnt, Ebm 12-mal erklingt, Gb dagegen nie und der Dur-V-Akkord direkt auf Ebm zielt. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von Gb-Dur zu lesen ist genauso gültig, und genau im Wechsel zwischen beiden Blickwinkeln liegt der Übungswert.
Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf Gb oder auf Ebm; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.
Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| I | Gb | Tonika — das Zuhause | Gb · Bb · Db | — |
| ii | G#m | Supertonika — bereitet die Dominante vor | G# · B · D# | 3× |
| iii | Bbm | Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie | Bb · Db · F | — |
| V/vi | A# | Zwischendominante V/vi — führt zu D#mZwischendominante | A# · D · E# | 8× |
| IV | B | Subdominante — führt von zu Hause weg | B · D# · F# | 3× |
| V | Db | Dominante — stärkster Zug nach Hause | Db · F · Ab | — |
| vi | D#m | Paralleles Moll — die melancholische Seite | D# · F# · A# | 12× |
| vii° | Fdim | Leittonakkord — Spannung | F · Ab · Cb | — |
| V7/iii | F7 | Zwischendominante V/iii — führt zu A#mZwischendominante | F · A · C · Eb | 1× |
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| i | D#m | Tonika — das Zuhause | D# · F# · A# | 12× |
| ii° | Fdim | Supertonika — bereitet die Dominante vor | F · Ab · Cb | — |
| V7/v | F7 | Zwischendominante V/v — führt zu A#mZwischendominante | F · A · C · Eb | 1× |
| III | Gb | Paralleles Dur — die helle Seite | Gb · Bb · Db | — |
| iv | G#m | Subdominante — führt von zu Hause weg | G# · B · D# | 3× |
| v | Bbm | Moll-Dominante — sanfter Zug | Bb · Db · F | — |
| V | A# | Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll | A# · D · E# | 8× |
| VI | B | Submediante — warme Farbe | B · D# · F# | 3× |
| VII | Db | Subtonika — Stufe zurück zur Tonika | Db · F · Ab | — |
Das Tonartpaar ist Gb-Dur und seine Paralleltonart Eb-Moll (6 b). 5 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 27-mal vor; 3 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von Ebm bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug; aus Sicht von Gb ist dasselbe A# ein V/vi, also eine Zwischendominante Richtung Ebm. F7 wirkt als Zwischendominante und weist kurz auf einen anderen Akkord der Tonart.
Achte besonders auf den Wechsel A# → D#m, 6-mal zu hören. Aus Sicht von Ebm ist er V → i (Kadenz in harmonisch Moll: die Dur-V löst sich dramatisch auf); aus Sicht von Gb liest er sich als V/vi → vi. Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.
Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.
Der erste Akkord ist D#m; das Ohr weiß nach einer Sekunde, wo das Zuhause ist. Die Akkorde, die immer wiederkehren, sind D#m, A#, B, G#m; lies sie als vi–V/vi–IV–ii in Gb oder als i–V–VI–iv in Ebm. A# ist die spannende Wendung: In Gb ist er ein chromatischer Akkord (V/vi), in Ebm dagegen die Dominante (V), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Hör genau auf A# → D#m (V/vi → vi in Gb, V → i in Ebm): Kadenz in harmonisch Moll — die Dur-V löst sich dramatisch auf. Mit dem Schluss auf A# besiegelt der Song Gb als Zuhause.
Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.
Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.
Fertige Listen nach Schwierigkeit und Stimmung.
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