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Sezen Aksu – Bile Bile Akkorde

Tonart C Dur – A Moll Akkorde Am, Fmaj7, A#, Em7, E7, G, C, Bm … Schwierigkeit schon in der leichtesten Tonart

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     Am         A#
Bir arada olabilmek ne mümkün
     Am          A#
Bir arada kalabilmek imkansız
G
Seneler alıp gitmiş
       Em7           C   Bm  E
Ne var ne yoksa her şeyi

   Am           A#
İnanılmaz değişen ben miyim
   Am           A#
İnanılmaz bu yabancı da kim
G
Sen misin böyle uzak
      Em7          C  Bm  E
Veda sözleri söyleyen

        Fmaj7
Geri dönmek inan işten değil
         Em7
Hani var ya tutamazsın kendini
        Dm7
Bir ümitle ya olursa dersin hep
       Cmaj7                E7
Bile bile her şeyin bittiğini

    Fmaj7     Am
Sonradan kor, sonradan kor
    E7     Cmaj7  Dm7  Em7  Fmaj7
Ayrılıklar an     be   an
Fmaj7        Am
Akıp gider, akıp gider
  E7              Fmaj7
Zaman sana aldırmadan

Ende des Songs Noch einmal?

Sezen Aksu – Bile Bile Tabs

NotizenX

Harmonieanalyse

Sezen Aksu – Bile Bile: Tonart- und Akkordanalyse

Der Song beginnt mit Am und endet mit Fmaj7. Seine Akkorde gehören sowohl zu C-Dur als auch zu Am – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.

Aus Dur-Sicht

C-Dur

Helligkeitsrang 2/7 (hell)

Charakteristische Töne

  • 7 = B (Leitton, zieht nach Hause)
  • 4 = F (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)

Aus Moll-Sicht

A-Moll

Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)

Charakteristische Töne

  • b6 = F (die Melancholie von Moll)
  • b7 = G (Farbe des natürlichen Moll)
  • #7 = G# (Leitton des harmonischen Moll aus dem V-Akkord)

Zu welcher Seite neigt das Ohr?

Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei A-Moll, weil er mit Am beginnt, Am 6-mal erklingt, C nur 4-mal und der Dur-V-Akkord direkt auf Am zielt. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von C-Dur zu lesen ist genauso gültig, und genau im Wechsel zwischen beiden Blickwinkeln liegt der Übungswert.

Akkordstufen: Dur und paralleles Moll

Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf C oder auf Am; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.

Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.

Aus Sicht von C-Dur
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
I C Tonika — das Zuhause C · E · G 2×
Imaj7 Cmaj7 Tonika — das Zuhause C · E · G · B 2×
ii7 Dm7 Supertonika — bereitet die Dominante vor D · F · A · C 2×
iii7 Em7 Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie E · G · B · D 4×
V7/vi E7 Zwischendominante V/vi — führt zu AmZwischendominante E · G# · B · D 3×
V/vi E Zwischendominante V/vi — führt zu AmZwischendominante E · G# · B 2×
IVmaj7 Fmaj7 Subdominante — führt von zu Hause weg F · A · C · E 5×
V G Dominante — stärkster Zug nach Hause G · B · D 2×
vi Am Paralleles Moll — die melancholische Seite A · C · E 6×
bVII A# bVII — entlehnt (mixolydisch / gleichnamiges Moll)entlehnter Akkord A# · D · E# 4×
vii° Bdim Leittonakkord — Spannung B · D · F —
vii Bm Chromatischer Farbakkordtonartfremd B · D · F# 2×
Aus Sicht von A-Moll
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
i Am Tonika — das Zuhause A · C · E 6×
bII A# Neapolitanischer bII — eine dunkle, dramatische Farbe einen Halbton über der Tonikaentlehnter Akkord A# · D · E# 4×
ii° Bdim Supertonika — bereitet die Dominante vor B · D · F —
ii Bm Chromatischer Farbakkordtonartfremd B · D · F# 2×
III C Paralleles Dur — die helle Seite C · E · G 2×
IIImaj7 Cmaj7 Paralleles Dur — die helle Seite C · E · G · B 2×
iv7 Dm7 Subdominante — führt von zu Hause weg D · F · A · C 2×
v7 Em7 Moll-Dominante — sanfter Zug E · G · B · D 4×
V7 E7 Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll E · G# · B · D 3×
V E Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll E · G# · B 2×
VImaj7 Fmaj7 Submediante — warme Farbe F · A · C · E 5×
VII G Subtonika — Stufe zurück zur Tonika G · B · D 2×

Analyse

Das Tonartpaar ist C-Dur und seine Paralleltonart A-Moll (keine Vorzeichen). 11 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 34-mal vor; 7 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von Am bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug; aus Sicht von C ist dasselbe E7 / E ein V7/vi, also eine Zwischendominante Richtung Am. A# ist aus dem gleichnamigen Moll entlehnt und legt einen dunkleren Schatten auf die Dur-Seite.

Akkordfolgen

  1. Fmaj7 Am CIVmaj7 → vi AmVImaj7 → iVI → i ×2
  2. E Am CV/vi → vi AmV → iKadenz in harmonisch Moll ×1

Achte besonders auf den Wechsel Fmaj7 → Am, 2-mal zu hören. Aus Sicht von Am ist er VImaj7 → i (VI → i: fällt einen Halbton nach Hause); aus Sicht von C liest er sich als IVmaj7 → vi. Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.

Tipps zum Improvisieren

  • C-Dur-Pentatonik und A-Moll-Pentatonik bestehen aus denselben fünf Tönen (C – D – E – G – A): Beginne auf C für eine hellere Phrase, auf A für eine bluesigere.
  • Über Am landest du auf A, C, E – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über Fmaj7 landest du auf F, A, C – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über A# landest du auf A#, D, E# – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Wenn E kommt, spiel statt des G der Tonleiter ein G#: In diesem einen Ton steckt der harmonisch-Moll-Klang des Akkords.
  • Folge bei A# den Akkordtönen (A# · D · E#) statt der Tonleiter der Tonart – es ist eine entlehnte Farbe.

Der Song im Quintenzirkel

  • Im Song gespielt – leitereigener Akkord
  • Gespielt – harmonische V von Moll oder Zwischendominante
  • Gespielt – entlehnter oder tonartfremder Akkord
  • Tonartbereich: IV–I–V und ii–vi–iii

Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.

    Kapodaster und leichtere Tonarten

    Mit C-Dur-Griffen

    • Ohne Kapo – offene C-Griffe
    • Kapo 3 + A-Griffe
    • Kapo 5 + G-Griffe

    Mit A-Moll-Griffen

    • Ohne Kapo – offene Am-Griffe
    • Kapo 5 + Em-Griffe
    • Kapo 7 + Dm-Griffe

    Die leichtesten Tonarten auf der Gitarre

    Der Song steht bereits in der Tonart, die sich auf der Gitarre am leichtesten spielen lässt.

    Die harmonische Geschichte des Songs

    Der erste Akkord ist Am; das Ohr weiß nach einer Sekunde, wo das Zuhause ist. Am, Fmaj7, A#, Em7 tragen den Song: vi–IVmaj7–bVII–iii7 bezogen auf C, i–VImaj7–bII–v7 bezogen auf Am. E7 ist die spannende Wendung: In C ist er ein chromatischer Akkord (V7/vi), in Am dagegen die Dominante (V7), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Hör genau auf Fmaj7 → Am (IVmaj7 → vi in C, VImaj7 → i in Am): VI → i — fällt einen Halbton nach Hause. Der Schlussakkord ist Fmaj7; das Ohr kommt in C zur Ruhe.

    Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.

    Sezen Aksu – Bile Bile: Akkorde für Gitarre, Ukulele und Klavier

    Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.

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    Text: Sezen Aksu
    Musik: Sezen Aksu

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