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Deniz Seki – Öğrendim Akkorde

Tonart F Dur – D Moll Akkorde Bb, Am, Gm, C, A, C#, Dm, Cm … Leichte Tonart D (Kapo 3)

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Am                       Bb          Gm
Güneşin her doğduğu güne gün adam sensin
Am           C          Dm             C
Yağmurum ol, rüzgara yelken baharım gelsin
Cm        Bb                   Gm
Dikenleri batanim, çabucak geçsin
A           Bb        Gm    Bb
Aşka küsüm, onun bana borcu çok
A           C#        Bb    Am 
Aşka küsüm, onun bana borcu çok

Am         Bb
Bir muma köle oldum
Am         Bb
Yanmayı da öğrendim
Am          Bb
Ateş oldum, köz oldum
Am         Bb
Sönmeyi de öğrendim

C           Fm
Ateş oldum, köz oldum
C#         Bbm
Sönmeyi de öğrendim
Am         Bb
Bir muma köle oldum
Am         Bb
Yanmayı da öğrendim

Ende des Songs Noch einmal?

Deniz Seki – Öğrendim Tabs

NotizenX

Harmonieanalyse

Deniz Seki – Öğrendim: Tonart- und Akkordanalyse

Der Song beginnt mit Am und endet mit Bb. Seine Akkorde gehören sowohl zu F-Dur als auch zu Dm – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.

Aus Dur-Sicht

F-Dur

Helligkeitsrang 2/7 (hell)

Charakteristische Töne

  • 7 = E (Leitton, zieht nach Hause)
  • 4 = Bb (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)

Aus Moll-Sicht

D-Moll

Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)

Charakteristische Töne

  • b6 = Bb (die Melancholie von Moll)
  • b7 = C (Farbe des natürlichen Moll)
  • #7 = C# (Leitton des harmonischen Moll aus dem V-Akkord)

Zu welcher Seite neigt das Ohr?

Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei D-Moll, weil Dm 1-mal erklingt, F dagegen nie und der Dur-V-Akkord direkt auf Dm zielt. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von F-Dur zu lesen ist genauso gültig, und genau im Wechsel zwischen beiden Blickwinkeln liegt der Übungswert.

Akkordstufen: Dur und paralleles Moll

Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf F oder auf Dm; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.

Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.

Aus Sicht von F-Dur
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
I F Tonika — das Zuhause F · A · C —
i Fm Chromatischer Farbakkordtonartfremd F · Ab · C 1×
ii Gm Supertonika — bereitet die Dominante vor G · Bb · D 3×
iii Am Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie A · C · E 9×
V/vi A Zwischendominante V/vi — führt zu DmZwischendominante A · C# · E 2×
IV Bb Subdominante — führt von zu Hause weg Bb · D · F 11×
iv Bbm Moll-iv — aus dem gleichnamigen Moll entlehntentlehnter Akkord Bb · Db · F 1×
V C Dominante — stärkster Zug nach Hause C · E · G 3×
v Cm Chromatischer Farbakkordtonartfremd C · Eb · G 1×
bVI C# Aus dem gleichnamigen Moll entlehntentlehnter Akkord C# · E# · G# 2×
vi Dm Paralleles Moll — die melancholische Seite D · F · A 1×
vii° Edim Leittonakkord — Spannung E · G · Bb —
Aus Sicht von D-Moll
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
i Dm Tonika — das Zuhause D · F · A 1×
ii° Edim Supertonika — bereitet die Dominante vor E · G · Bb —
III F Paralleles Dur — die helle Seite F · A · C —
iii Fm Chromatischer Farbakkordtonartfremd F · Ab · C 1×
iv Gm Subdominante — führt von zu Hause weg G · Bb · D 3×
v Am Moll-Dominante — sanfter Zug A · C · E 9×
V A Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll A · C# · E 2×
VI Bb Submediante — warme Farbe Bb · D · F 11×
vi Bbm Chromatischer Farbakkordtonartfremd Bb · Db · F 1×
VII C Subtonika — Stufe zurück zur Tonika C · E · G 3×
vii Cm Chromatischer Farbakkordtonartfremd C · Eb · G 1×
#VII C# Chromatischer Farbakkordtonartfremd C# · E# · G# 2×

Analyse

Das Tonartpaar ist F-Dur und seine Paralleltonart D-Moll (1 b). 10 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 34-mal vor; 5 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von Dm bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug; aus Sicht von F ist dasselbe A ein V/vi, also eine Zwischendominante Richtung Dm. C#, Bbm sind aus dem gleichnamigen Moll entlehnt und legen einen dunkleren Schatten auf die Dur-Seite.

Akkordfolgen

  1. C Dm FV → viTrugschluss DmVII → iäolischer Schluss ×1
  2. Gm A Fii → V/vi Dmiv → Viv → V ×1
  3. Bb C FIV → VIV → V DmVI → VIIVI → VII ×1

Achte besonders auf den Wechsel C → Dm, einmal zu hören. Aus Sicht von Dm ist er VII → i (äolischer Schluss: steigt einen Ganzton nach Hause); aus Sicht von F liest er sich als V → vi (Trugschluss: man erwartet F, landet aber auf Dm). Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.

Tipps zum Improvisieren

  • F-Dur-Pentatonik und D-Moll-Pentatonik bestehen aus denselben fünf Tönen (F – G – A – C – D): Beginne auf F für eine hellere Phrase, auf D für eine bluesigere.
  • Über Bb landest du auf Bb, D, F – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über Am landest du auf A, C, E – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über Gm landest du auf G, Bb, D – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Wenn A kommt, spiel statt des C der Tonleiter ein C#: In diesem einen Ton steckt der harmonisch-Moll-Klang des Akkords.
  • Folge bei C# den Akkordtönen (C# · E# · G#) statt der Tonleiter der Tonart – es ist eine entlehnte Farbe.

Der Song im Quintenzirkel

  • Im Song gespielt – leitereigener Akkord
  • Gespielt – harmonische V von Moll oder Zwischendominante
  • Gespielt – entlehnter oder tonartfremder Akkord
  • Tonartbereich: IV–I–V und ii–vi–iii

Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.

    Kapodaster und leichtere Tonarten

    Mit F-Dur-Griffen

    • Kapo 1 + E-Griffe
    • Kapo 3 + D-Griffe
    • Kapo 5 + C-Griffe

    Mit D-Moll-Griffen

    • Ohne Kapo – offene Dm-Griffe
    • Kapo 5 + Am-Griffe

    Die leichtesten Tonarten auf der Gitarre

    • 3 Halbtöne tiefer · mit Kapo 3 bleibt die Originaltonhöhe
    • 5 Halbtöne tiefer · mit Kapo 5 bleibt die Originaltonhöhe

    Die harmonische Geschichte des Songs

    Der erste Akkord ist Am; das Ohr weiß nach einer Sekunde, wo das Zuhause ist. Das Rückgrat bilden Bb, Am, Gm, C – aus Sicht von F IV–iii–ii–V, aus Sicht von Dm VI–v–iv–VII. A ist die spannende Wendung: In F ist er ein chromatischer Akkord (V/vi), in Dm dagegen die Dominante (V), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Hör genau auf C → Dm (V → vi in F, VII → i in Dm): äolischer Schluss — steigt einen Ganzton nach Hause. Mit dem Schluss auf Bb besiegelt der Song F als Zuhause.

    Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.

    Deniz Seki – Öğrendim: Akkorde für Gitarre, Ukulele und Klavier

    Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.

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