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Bob Dylan – All Along The Watchtower Akkorde

Tonart E Dur – C# Moll Akkorde B, Dbm, A, E, Bm, Db, C#m Leichte Tonart G

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Dbm  E  A  Dbm  E  A  Dbm  Bm  A  Db  Dbm  Dbm  E  A  B  Dbm

Dbm            B              A             B
"There must be some kinda way out of here"
Dbm       B            A      B
Said the joker to the thief
Dbm           B       A        B
"There's too much confusion,
Dbm      B        A     B
I can't get no relief
Dbm       B         A             B
Businessmen, they drink my wine,
Dbm       B         A       B
Plow men dig my earth
Dbm      B     A             B
None of them along the line
Dbm            B        A        B
Know what any of it is worth"

E  A  B  Dbm  E  A  B  Dbm

Dbm    B     A      B
"No reason to get excited"
 Dbm    B     A      B
The thief he kindly spoke
 Dbm    B     A      B
"There are many here among us
 Dbm    B     A      B
Who feel that life is but a joke
  Dbm    B     A      B
But, you and I, we've been through that
 Dbm    B     A      B
And this is not our fate
 Dbm    B     A      B
So let us not talk falsely now
 Dbm    B     A      B
The hour is getting late"

E  A  B  C#m  E  A  B  C#m

  Dbm    B     A      B
All along the watchtower
 Dbm    B     A      B
Princes kept the view
  Dbm    B     A      B
While other women came and went
 Dbm    B     A      B
Barefoot servants, too
  Dbm    B     A      B
Outside in the cold distance
 Dbm    B     A      B
A wild cat did growl
 Dbm    B     A      B
Two riders were approaching
  Dbm    B     A      B
And the wind began to howl
 Dbm    B     A      B
All along the tower

Dbm  E  A  Dbm  E  A  Dbm  Bm  A  Db  Dbm  Dbm  E  A  B  Dbm

Ende des Songs Noch einmal?

Bob Dylan – All Along The Watchtower Tabs

NotizenX

Harmonieanalyse

Bob Dylan – All Along The Watchtower: Tonart- und Akkordanalyse

Der Song beginnt mit Dbm und endet mit Dbm. Seine Akkorde gehören sowohl zu E-Dur als auch zu C#m – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.

Aus Dur-Sicht

E-Dur

Helligkeitsrang 2/7 (hell)

Charakteristische Töne

  • 7 = D# (Leitton, zieht nach Hause)
  • 4 = A (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)

Aus Moll-Sicht

C#-Moll

Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)

Charakteristische Töne

  • b6 = A (die Melancholie von Moll)
  • b7 = B (Farbe des natürlichen Moll)

Zu welcher Seite neigt das Ohr?

Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei C#-Moll, weil er mit C#m sowohl beginnt als auch endet und C#m 41-mal erklingt, E nur 10-mal. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von E-Dur zu lesen ist genauso gültig, und genau im Wechsel zwischen beiden Blickwinkeln liegt der Übungswert.

Akkordstufen: Dur und paralleles Moll

Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf E oder auf C#m; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.

Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.

Aus Sicht von E-Dur
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
I E Tonika — das Zuhause E · G# · B 10×
ii F#m Supertonika — bereitet die Dominante vor F# · A · C# —
iii G#m Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie G# · B · D# —
V/vi G# Zwischendominante V/vi — führt zu DbmZwischendominante G# · B# · D# —
IV A Subdominante — führt von zu Hause weg A · C# · E 37×
V B Dominante — stärkster Zug nach Hause B · D# · F# 56×
v Bm Chromatischer Farbakkordtonartfremd B · D · F# 2×
vi Dbm Paralleles Moll — die melancholische Seite Db · Fb · Ab 39×
vi C#m Paralleles Moll — die melancholische Seite C# · E · G# 2×
VI Db Chromatischer Farbakkordtonartfremd Db · F · Ab 2×
vii° D#dim Leittonakkord — Spannung D# · F# · A —
Aus Sicht von C#-Moll
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
i Dbm Tonika — das Zuhause Db · Fb · Ab 39×
i C#m Tonika — das Zuhause C# · E · G# 2×
I Db Chromatischer Farbakkordtonartfremd Db · F · Ab 2×
ii° D#dim Supertonika — bereitet die Dominante vor D# · F# · A —
III E Paralleles Dur — die helle Seite E · G# · B 10×
iv F#m Subdominante — führt von zu Hause weg F# · A · C# —
v G#m Moll-Dominante — sanfter Zug G# · B · D# —
V G# Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll G# · B# · D# —
VI A Submediante — warme Farbe A · C# · E 37×
VII B Subtonika — Stufe zurück zur Tonika B · D# · F# 56×
vii Bm Chromatischer Farbakkordtonartfremd B · D · F# 2×

Analyse

Das Tonartpaar ist E-Dur und seine Paralleltonart C#-Moll (4 Kreuze). 7 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 148-mal vor; 5 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Bm, Db verlassen als Farbakkorde die Tonleiter.

Akkordfolgen

  1. A B EIV → VIV → V C#mVI → VIIVI → VII ×31
  2. B Dbm EV → viTrugschluss C#mVII → iäolischer Schluss ×27
  3. A Dbm EIV → vi C#mVI → iVI → i ×4
  4. B E EV → Iauthentischer Ganzschluss C#mVII → III ×2
  5. B C#m EV → viTrugschluss C#mVII → iäolischer Schluss ×2

Achte besonders auf den Wechsel A → B, 31-mal zu hören. Aus Sicht von C#m ist er VI → VII (VI → VII: der aufsteigende Schritt Richtung Tonika); aus Sicht von E liest er sich als IV → V (IV → V: der Schritt, der vor der Rückkehr Spannung aufbaut). Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.

Tipps zum Improvisieren

  • E-Dur-Pentatonik und C#-Moll-Pentatonik bestehen aus denselben fünf Tönen (E – F# – G# – B – C#): Beginne auf E für eine hellere Phrase, auf C# für eine bluesigere.
  • Über B landest du auf B, D#, F# – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über Dbm landest du auf Db, Fb, Ab – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über A landest du auf A, C#, E – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.

Der Song im Quintenzirkel

  • Im Song gespielt – leitereigener Akkord
  • Gespielt – harmonische V von Moll oder Zwischendominante
  • Gespielt – entlehnter oder tonartfremder Akkord
  • Tonartbereich: IV–I–V und ii–vi–iii

Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.

    Kapodaster und leichtere Tonarten

    Mit E-Dur-Griffen

    • Ohne Kapo – offene E-Griffe
    • Kapo 2 + D-Griffe
    • Kapo 4 + C-Griffe

    Mit C#-Moll-Griffen

    • Kapo 4 + Am-Griffe

    Die leichtesten Tonarten auf der Gitarre

    • 3 Halbtöne höher
    • 4 Halbtöne tiefer · mit Kapo 4 bleibt die Originaltonhöhe

    Die harmonische Geschichte des Songs

    Der erste Akkord ist Dbm; das Ohr weiß nach einer Sekunde, wo das Zuhause ist. Die Akkorde, die immer wiederkehren, sind B, Dbm, A, E; lies sie als V–vi–IV–I in E oder als VII–i–VI–III in C#m. Kein Akkord verlässt die gemeinsame Tonleiter – ein einziges Pentatonik-Pattern funktioniert über den ganzen Song. Hör genau auf A → B (IV → V in E, VI → VII in C#m): VI → VII — der aufsteigende Schritt Richtung Tonika. Der Schlussakkord ist Dbm; das Ohr kommt in C#m zur Ruhe.

    Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.

    Bob Dylan – All Along The Watchtower: Akkorde für Gitarre, Ukulele und Klavier

    Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.

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