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Bob Dylan – Lay Lady Lay Akkorde

Tonart A Dur – F# Moll Akkorde A, Dbm, Bm, G, E, Gbm, D Leichte Tonart C

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A  Dbm  G  Bm 

A          Dbm  G             Bm          A  Dbm  G  Bm
Lay, lady, lay, lay across my big brass bed
A          Dbm  G              Bm          A  Dbm  G  Bm
Lay, lady, lay, lay across my big brass bed
E        Gbm            A
Whatever colors you have in your mind
E              Gbm               A
I'll show them to you and you'll see them shine

A          Dbm  G             Bm          A  Dbm  G  Bm
Lay, lady, lay, lay across my big brass bed
A           Dbm   G              Bm      A  Dbm  G  Bm
Stay, lady, stay, stay with your man awhile
A          Dbm         G           Bm             A   Dbm  G  Bm
Until the break of day, let me see you make him smile
E               Gbm           A
His clothes are dirty but his hands are clean
E              Gbm                  A
And you're the best thing that he's ever seen

A          Dbm  G             Bm         A  Dbm  G  Bm
Stay, lady, stay, stay with your man awhile

Dbm                         E        A
Why wait any longer for the world to begin
Dbm                             A
You can have your cake and eat it too
Dbm                         E       A
Why wait any longer for the one you love
           Dbm                 Bm
When he's standing in front of you

A          Dbm  G             Bm          A  Dbm  G  Bm
Lay, lady, lay, lay across my big brass bed
A           Dbm  G               Bm              A    Dbm  G  Bm
Stay, lady, stay, stay while the night is still ahead
E             Gbm        A
I long to see you in the morning light
E         Gbm           A
I long to reach for you in the night
A           Dbm  G               Bm              A    Dbm  G  Bm
Stay, lady, stay, stay while the night is still ahead

A  Bm  Dbm  D  A

Ende des Songs Noch einmal?

Bob Dylan – Lay Lady Lay Tabs

NotizenX

Harmonieanalyse

Bob Dylan – Lay Lady Lay: Tonart- und Akkordanalyse

Der Song beginnt mit A und endet mit A. Seine Akkorde gehören sowohl zu A-Dur als auch zu F#m – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.

Aus Dur-Sicht

A-Dur

Helligkeitsrang 2/7 (hell)

Charakteristische Töne

  • 7 = G# (Leitton, zieht nach Hause)
  • 4 = D (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)

Aus Moll-Sicht

F#-Moll

Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)

Charakteristische Töne

  • b6 = D (die Melancholie von Moll)
  • b7 = E (Farbe des natürlichen Moll)

Zu welcher Seite neigt das Ohr?

Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei A-Dur, weil er mit A sowohl beginnt als auch endet und A 30-mal erklingt, F#m nur 6-mal. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von F#-Moll zu hören ist genauso gültig und bringt dir etwas anderes bei.

Akkordstufen: Dur und paralleles Moll

Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf A oder auf F#m; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.

Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.

Aus Sicht von A-Dur
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
I A Tonika — das Zuhause A · C# · E 30×
ii Bm Supertonika — bereitet die Dominante vor B · D · F# 21×
iii Dbm Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie Db · Fb · Ab 24×
V/vi C# Zwischendominante V/vi — führt zu GbmZwischendominante C# · E# · G# —
IV D Subdominante — führt von zu Hause weg D · F# · A 1×
V E Dominante — stärkster Zug nach Hause E · G# · B 8×
vi Gbm Paralleles Moll — die melancholische Seite Gb · A · Db 6×
bVII G bVII — entlehnt (mixolydisch / gleichnamiges Moll)entlehnter Akkord G · B · D 19×
vii° G#dim Leittonakkord — Spannung G# · B · D —
Aus Sicht von F#-Moll
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
i Gbm Tonika — das Zuhause Gb · A · Db 6×
bII G Neapolitanischer bII — eine dunkle, dramatische Farbe einen Halbton über der Tonikaentlehnter Akkord G · B · D 19×
ii° G#dim Supertonika — bereitet die Dominante vor G# · B · D —
III A Paralleles Dur — die helle Seite A · C# · E 30×
iv Bm Subdominante — führt von zu Hause weg B · D · F# 21×
v Dbm Moll-Dominante — sanfter Zug Db · Fb · Ab 24×
V C# Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll C# · E# · G# —
VI D Submediante — warme Farbe D · F# · A 1×
VII E Subtonika — Stufe zurück zur Tonika E · G# · B 8×

Analyse

Das Tonartpaar ist A-Dur und seine Paralleltonart F#-Moll (3 Kreuze). 7 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 109-mal vor; 6 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. G ist aus dem gleichnamigen Moll entlehnt und legt einen dunkleren Schatten auf die Dur-Seite.

Akkordfolgen

  1. E Gbm AV → viTrugschluss F#mVII → iäolischer Schluss ×6
  2. Bm E Aii → Vii → V F#miv → VII ×3
  3. E A AV → Iauthentischer Ganzschluss F#mVII → III ×2
  4. D A AIV → IPlagalschluss F#mVI → III ×1

Achte besonders auf den Wechsel E → Gbm, 6-mal zu hören. Aus Sicht von A liest er sich als V → vi (Trugschluss: man erwartet A, landet aber auf F#m); aus Sicht von F#m ist er VII → i (äolischer Schluss: steigt einen Ganzton nach Hause). Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.

Tipps zum Improvisieren

  • A-Dur-Pentatonik und F#-Moll-Pentatonik bestehen aus denselben fünf Tönen (A – B – C# – E – F#): Beginne auf A für eine hellere Phrase, auf F# für eine bluesigere.
  • Über A landest du auf A, C#, E – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über Dbm landest du auf Db, Fb, Ab – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über Bm landest du auf B, D, F# – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Folge bei G den Akkordtönen (G · B · D) statt der Tonleiter der Tonart – es ist eine entlehnte Farbe.

Der Song im Quintenzirkel

  • Im Song gespielt – leitereigener Akkord
  • Gespielt – harmonische V von Moll oder Zwischendominante
  • Gespielt – entlehnter oder tonartfremder Akkord
  • Tonartbereich: IV–I–V und ii–vi–iii

Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.

    Kapodaster und leichtere Tonarten

    Mit A-Dur-Griffen

    • Ohne Kapo – offene A-Griffe
    • Kapo 2 + G-Griffe
    • Kapo 5 + E-Griffe

    Mit F#-Moll-Griffen

    • Kapo 2 + Em-Griffe
    • Kapo 4 + Dm-Griffe

    Die leichtesten Tonarten auf der Gitarre

    • 3 Halbtöne höher
    • 5 Halbtöne höher · mit Kapo 7 bleibt die Originaltonhöhe

    Die harmonische Geschichte des Songs

    Der erste Akkord ist A; das Ohr weiß nach einer Sekunde, wo das Zuhause ist. Das Rückgrat bilden A, Dbm, Bm, G – aus Sicht von A I–iii–ii–bVII, aus Sicht von F#m III–v–iv–bII. G verdunkelt das Bild für einen Moment: bVII — entlehnt (mixolydisch / gleichnamiges Moll). Hör genau auf E → Gbm (V → vi in A, VII → i in F#m): Trugschluss — man erwartet A, landet aber auf F#m. Er endet auf A und lässt der A-Seite das letzte Wort.

    Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.

    Bob Dylan – Lay Lady Lay: Akkorde für Gitarre, Ukulele und Klavier

    Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.

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