Aus Dur-Sicht
G-Dur
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
- 7 = F# (Leitton, zieht nach Hause)
- 4 = C (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)
Tonart G Dur – E Moll Akkorde Em, Am, Fmaj7, Dm, D, C, A Schwierigkeit schon in der leichtesten Tonart
Em D Am Am C Em Em Geldik yine cihana, vurdu piyango ozana Am Em Ozan yazdı da yazdı, derdinin devası mı Geldi yine sakınlar, çözemedi satırlar Am Fmaj7 Bir dost ona el verse, 40 yılın hatırı var Em Dm Em Bir dost ona el verse, 40 yılın hatırı var Em Dağlar gider yolunda, bende kendi yolumda Am Fmaj7 Dağ buldu da dağını, dağ buldu da dağını Em Dm Em Bende seni sonunda, bende seni sonunda A Açtı içimi duygular, bu hisler bu anılar Em Gelsin yine Aşık’lar, Veyseller ve Barışlar Am Fmaj7 Mevlam nasıl yaratmış, kaç baharı yaşatmış Em Dm Em Güneş bana doğdu yar, benden alası var mı? Em Dağlar gider yolunda, bende kendi yolumda Am Fmaj7 Dağ buldu da dağını, dağ buldu da dağını Em Dm Em Bende seni sonunda, bende seni sonunda
Ende des Songs Noch einmal?
Harmonieanalyse
Der Song beginnt mit Em und endet mit Em. Seine Akkorde gehören sowohl zu G-Dur als auch zu Em – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.
Aus Dur-Sicht
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
Aus Moll-Sicht
Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)
Charakteristische Töne
Zu welcher Seite neigt das Ohr?
Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei E-Moll, weil er mit Em sowohl beginnt als auch endet und Em 15-mal erklingt, G dagegen nie. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von G-Dur zu lesen ist genauso gültig, und genau im Wechsel zwischen beiden Blickwinkeln liegt der Übungswert.
Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf G oder auf Em; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.
Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| I | G | Tonika — das Zuhause | G · B · D | — |
| ii | Am | Supertonika — bereitet die Dominante vor | A · C · E | 7× |
| V/V | A | Zwischendominante V/V — führt zu DZwischendominante | A · C# · E | 1× |
| iii | Bm | Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie | B · D · F# | — |
| V/vi | B | Zwischendominante V/vi — führt zu EmZwischendominante | B · D# · F# | — |
| IV | C | Subdominante — führt von zu Hause weg | C · E · G | 1× |
| V | D | Dominante — stärkster Zug nach Hause | D · F# · A | 1× |
| v | Dm | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | D · F · A | 4× |
| vi | Em | Paralleles Moll — die melancholische Seite | E · G · B | 15× |
| bVIImaj7 | Fmaj7 | bVII — entlehnt (mixolydisch / gleichnamiges Moll)entlehnter Akkord | F · A · C · E | 4× |
| vii° | F#dim | Leittonakkord — Spannung | F# · A · C | — |
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| i | Em | Tonika — das Zuhause | E · G · B | 15× |
| bIImaj7 | Fmaj7 | Neapolitanischer bII — eine dunkle, dramatische Farbe einen Halbton über der Tonikaentlehnter Akkord | F · A · C · E | 4× |
| ii° | F#dim | Supertonika — bereitet die Dominante vor | F# · A · C | — |
| III | G | Paralleles Dur — die helle Seite | G · B · D | — |
| iv | Am | Subdominante — führt von zu Hause weg | A · C · E | 7× |
| IV | A | Dur-IV — dorische / melodisch-Moll-Farbemodale Farbe | A · C# · E | 1× |
| v | Bm | Moll-Dominante — sanfter Zug | B · D · F# | — |
| V | B | Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll | B · D# · F# | — |
| VI | C | Submediante — warme Farbe | C · E · G | 1× |
| VII | D | Subtonika — Stufe zurück zur Tonika | D · F# · A | 1× |
| vii | Dm | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | D · F · A | 4× |
Das Tonartpaar ist G-Dur und seine Paralleltonart E-Moll (1 Kreuz). 7 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 33-mal vor; 4 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. A wirkt als Zwischendominante und weist kurz auf einen anderen Akkord der Tonart. Fmaj7 ist aus dem gleichnamigen Moll entlehnt und legt einen dunkleren Schatten auf die Dur-Seite.
Achte besonders auf den Wechsel Am → Em, einmal zu hören. Aus Sicht von Em ist er iv → i (Moll-Plagalschluss: tief und melancholisch); aus Sicht von G liest er sich als ii → vi. Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.
Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.
Der Song steht bereits in der Tonart, die sich auf der Gitarre am leichtesten spielen lässt.
Der Eröffnungsakkord Em legt ein solides Fundament für alles, was folgt. Em, Am, Fmaj7, Dm tragen den Song: vi–ii–bVIImaj7–v bezogen auf G, i–iv–bIImaj7–vii bezogen auf Em. A sorgt für einen Überraschungsmoment: Zwischendominante V/V — führt zu D. Hör genau auf Am → Em (ii → vi in G, iv → i in Em): Moll-Plagalschluss — tief und melancholisch. Der Schlussakkord ist Em; das Ohr kommt in Em zur Ruhe.
Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.
Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.
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