Aus Dur-Sicht
D-Dur
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
- 7 = C# (Leitton, zieht nach Hause)
- 4 = G (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)
Tonart D Dur – B Moll Akkorde Bm, F#7, Em, D, G, C#7, C#dim, A Leichte Tonart C (Kapo 2)
Bm C#dim D Em Em A D G F#7 Bm
Bm Em
Sevilirken bilmedin mi
F#7 Bm
Ben söylerken gülmedin mi
C#7 F#7
Falımızda hasret var, ayrılık var
Bm
Demedim mi
Bm Em
Anlamazdın anlamazdın
F#7 Bm
Kadere de inanmazdın
G C#7 F#7
Hani sen acı veren kalpsizlerden
Bm
Olamazdın
Bm C#dim D Em A
Diiileeeeeerim ki mutlu ol sevgilim
D G
Ben olmasam bile hayat gülsün sana
Em
Günahım boynunda
F#7 Bm
Ağlayan bir çift göz bıraktın arkanda
(Nakaratla aynı şekilde lalala)
Bm Em
Kalbim bomboş kaldı sanma
F#7 Bm
Acılar geçer zamanla
C#7
Aşka tövbe edemem ben
F#7 Bm
Görürsün sevince yeniden
Bm Em
Anlamazdın anlamazdın
F#7 Bm
Kadere de inanmazdın
G C#7 F#7
Hani sen acı veren kalpsizlerden
Bm
Olamazdın
Ende des Songs Noch einmal?
Harmonieanalyse
Der Song beginnt mit Bm und endet mit Bm. Seine Akkorde gehören sowohl zu D-Dur als auch zu Bm – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.
Aus Dur-Sicht
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
Aus Moll-Sicht
Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)
Charakteristische Töne
Zu welcher Seite neigt das Ohr?
Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei B-Moll, weil er mit Bm sowohl beginnt als auch endet, Bm 16-mal erklingt, D nur 4-mal und der Dur-V-Akkord direkt auf Bm zielt. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von D-Dur zu lesen ist genauso gültig, und genau im Wechsel zwischen beiden Blickwinkeln liegt der Übungswert.
Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf D oder auf Bm; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.
Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| I | D | Tonika — das Zuhause | D · F# · A | 4× |
| ii | Em | Supertonika — bereitet die Dominante vor | E · G · B | 8× |
| iii | F#m | Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie | F# · A · C# | — |
| V7/vi | F#7 | Zwischendominante V/vi — führt zu BmZwischendominante | F# · A# · C# · E | 10× |
| IV | G | Subdominante — führt von zu Hause weg | G · B · D | 4× |
| V | A | Dominante — stärkster Zug nach Hause | A · C# · E | 2× |
| vi | Bm | Paralleles Moll — die melancholische Seite | B · D · F# | 16× |
| vii° | C#dim | Leittonakkord — Spannung | C# · E · G | 2× |
| V7/iii | C#7 | Zwischendominante V/iii — führt zu F#mZwischendominante | C# · E# · G# · B | 4× |
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| i | Bm | Tonika — das Zuhause | B · D · F# | 16× |
| ii° | C#dim | Supertonika — bereitet die Dominante vor | C# · E · G | 2× |
| V7/v | C#7 | Zwischendominante V/v — führt zu F#mZwischendominante | C# · E# · G# · B | 4× |
| III | D | Paralleles Dur — die helle Seite | D · F# · A | 4× |
| iv | Em | Subdominante — führt von zu Hause weg | E · G · B | 8× |
| v | F#m | Moll-Dominante — sanfter Zug | F# · A · C# | — |
| V7 | F#7 | Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll | F# · A# · C# · E | 10× |
| VI | G | Submediante — warme Farbe | G · B · D | 4× |
| VII | A | Subtonika — Stufe zurück zur Tonika | A · C# · E | 2× |
Das Tonartpaar ist D-Dur und seine Paralleltonart B-Moll (2 Kreuze). 8 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 50-mal vor; 6 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von Bm bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug; aus Sicht von D ist dasselbe F#7 ein V7/vi, also eine Zwischendominante Richtung Bm. C#7 wirkt als Zwischendominante und weist kurz auf einen anderen Akkord der Tonart.
Achte besonders auf den Wechsel F#7 → Bm, 10-mal zu hören. Aus Sicht von Bm ist er V7 → i (Kadenz in harmonisch Moll: die Dur-V löst sich dramatisch auf); aus Sicht von D liest er sich als V7/vi → vi (Auflösung einer Zwischendominante: F#7 löst sich eine Quarte aufwärts nach Bm auf). Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.
Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.
Mit Bm als Start verrät der Song seine Tonart schon im ersten Takt. Bm, F#7, Em, D tragen den Song: vi–V7/vi–ii–I bezogen auf D, i–V7–iv–III bezogen auf Bm. F#7 ist die spannende Wendung: In D ist er ein chromatischer Akkord (V7/vi), in Bm dagegen die Dominante (V7), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Hör genau auf F#7 → Bm (V7/vi → vi in D, V7 → i in Bm): Kadenz in harmonisch Moll — die Dur-V löst sich dramatisch auf. Der Schlussakkord ist Bm; das Ohr kommt in Bm zur Ruhe.
Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.
Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.
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