Aus Dur-Sicht
C-Dur
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
- 7 = B (Leitton, zieht nach Hause)
- 4 = F (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)
Tonart C Dur – A Moll Akkorde C, F, Em, A, Fmaj7, G, Fm, Am … Schwierigkeit schon in der leichtesten Tonart
Fmaj7 Em Fmaj7 Em
C Em
Ground control to Major Tom
C Em
Ground control to Major Tom
Am D7
Take your protein pills and put your helmet on
C Em
Ground control to Major Tom
C Em
Commencing countdown engines on
Am D7
Check ignition and may God's love be with you
C E7
This is ground control to Major Tom
F
You've really made the grade
Fm C F
And the papers want to know whose shirt you wear
Fm C F
Now it's time to leave the capsule if you dare
C E
This is Major Tom to ground control
F
I'm stepping through the door
Fm C F
And I'm floating in a most peculiar way
Fm C F
And the stars look very different today
Fmaj7 Em7
For here am I sitting in a tin can
Fmaj7 Em7
Far above the world
Bbmaj7 Am G F
Planet Earth is blue and there's nothing I can do
C F G A A C F G A A
Fmaj7 Em A C D E
C E
Though I'm past one hundred thousand miles
F
I'm feeling very still
Fm C F
And I think my spaceship knows which way to go
Fm C F
Tell my wife I love her very much she knows
G E7 Am
Ground control to Major Tom, your circuit's dead
There's something wrong
D7
Can you hear me Major Tom
C
Can you hear me Major Tom
G
Can you hear me Major Tom, Can you?
,
Fmaj7 Em
Here am I floating 'round my tin can
Fmaj7 Em
Far above the Moon
Bb Am G F
Planet Earth is blue and there's nothing I can do
C F G A A C F G A A
Fmaj7 Em A C D E
Ende des Songs Noch einmal?
Harmonieanalyse
Der Song beginnt mit Fmaj7 und endet mit E. Seine Akkorde gehören sowohl zu C-Dur als auch zu Am – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.
Aus Dur-Sicht
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
Aus Moll-Sicht
Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)
Charakteristische Töne
Zu welcher Seite neigt das Ohr?
Unsere Lesart: Ehrlich gesagt können wir uns hier für keine Seite entscheiden – der Song bewegt sich frei zwischen C-Dur und A-Moll, weil C 20-mal erklingt, Am nur 5-mal und der Dur-V-Akkord direkt auf Am zielt. Lies die Akkorde aus beiden Blickwinkeln und entscheide selbst, was sich für dich mehr nach Zuhause anfühlt.
Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf C oder auf Am; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.
Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| I | C | Tonika — das Zuhause | C · E · G | 20× |
| ii | Dm | Supertonika — bereitet die Dominante vor | D · F · A | — |
| V7/V | D7 | Zwischendominante V/V — führt zu GZwischendominante | D · F# · A · C | 3× |
| V/V | D | Zwischendominante V/V — führt zu GZwischendominante | D · F# · A | 2× |
| iii | Em | Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie | E · G · B | 10× |
| iii7 | Em7 | Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie | E · G · B · D | 2× |
| V/vi | E | Zwischendominante V/vi — führt zu AmZwischendominante | E · G# · B | 4× |
| V7/vi | E7 | Zwischendominante V/vi — führt zu AmZwischendominante | E · G# · B · D | 2× |
| IV | F | Subdominante — führt von zu Hause weg | F · A · C | 15× |
| IVmaj7 | Fmaj7 | Subdominante — führt von zu Hause weg | F · A · C · E | 8× |
| iv | Fm | Moll-iv — aus dem gleichnamigen Moll entlehntentlehnter Akkord | F · Ab · C | 6× |
| V | G | Dominante — stärkster Zug nach Hause | G · B · D | 8× |
| vi | Am | Paralleles Moll — die melancholische Seite | A · C · E | 5× |
| V/ii | A | Zwischendominante V/ii — führt zu DmZwischendominante | A · C# · E | 10× |
| bVIImaj7 | Bbmaj7 | bVII — entlehnt (mixolydisch / gleichnamiges Moll)entlehnter Akkord | Bb · D · F · A | 1× |
| bVII | Bb | bVII — entlehnt (mixolydisch / gleichnamiges Moll)entlehnter Akkord | Bb · D · F | 1× |
| vii° | Bdim | Leittonakkord — Spannung | B · D · F | — |
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| i | Am | Tonika — das Zuhause | A · C · E | 5× |
| V/iv | A | Zwischendominante V/iv — führt zu DmZwischendominante | A · C# · E | 10× |
| bIImaj7 | Bbmaj7 | Neapolitanischer bII — eine dunkle, dramatische Farbe einen Halbton über der Tonikaentlehnter Akkord | Bb · D · F · A | 1× |
| bII | Bb | Neapolitanischer bII — eine dunkle, dramatische Farbe einen Halbton über der Tonikaentlehnter Akkord | Bb · D · F | 1× |
| ii° | Bdim | Supertonika — bereitet die Dominante vor | B · D · F | — |
| III | C | Paralleles Dur — die helle Seite | C · E · G | 20× |
| iv | Dm | Subdominante — führt von zu Hause weg | D · F · A | — |
| IV7 | D7 | Dur-IV — dorische / melodisch-Moll-Farbemodale Farbe | D · F# · A · C | 3× |
| IV | D | Dur-IV — dorische / melodisch-Moll-Farbemodale Farbe | D · F# · A | 2× |
| v | Em | Moll-Dominante — sanfter Zug | E · G · B | 10× |
| v7 | Em7 | Moll-Dominante — sanfter Zug | E · G · B · D | 2× |
| V | E | Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll | E · G# · B | 4× |
| V7 | E7 | Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll | E · G# · B · D | 2× |
| VI | F | Submediante — warme Farbe | F · A · C | 15× |
| VImaj7 | Fmaj7 | Submediante — warme Farbe | F · A · C · E | 8× |
| vi | Fm | Chromatischer Farbakkordtonartfremd | F · Ab · C | 6× |
| VII | G | Subtonika — Stufe zurück zur Tonika | G · B · D | 8× |
Das Tonartpaar ist C-Dur und seine Paralleltonart A-Moll (keine Vorzeichen). 15 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 97-mal vor; 7 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von Am bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug; aus Sicht von C ist dasselbe E / E7 ein V/vi, also eine Zwischendominante Richtung Am. A, D7, D wirken als Zwischendominanten und weisen kurz auf andere Akkorde der Tonart. Fm, Bbmaj7, Bb sind aus dem gleichnamigen Moll entlehnt und legen einen dunkleren Schatten auf die Dur-Seite.
Achte besonders auf den Wechsel Fm → C, 6-mal zu hören. Aus Sicht von C liest er sich als iv → I (Moll-Plagalschluss: eine bittersüße Ankunft mit entlehnter iv); aus Sicht von Am ist er vi → III. Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.
Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.
Der Song steht bereits in der Tonart, die sich auf der Gitarre am leichtesten spielen lässt.
Mit Fmaj7 als Start verrät der Song seine Tonart schon im ersten Takt. Das Rückgrat bilden C, F, Em, A – aus Sicht von C I–IV–iii–V/ii, aus Sicht von Am III–VI–v–V/iv. A ist die spannende Wendung: In C ist er ein chromatischer Akkord (V/ii), in Am dagegen die Dominante (V/iv), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Hör genau auf Fm → C (iv → I in C, vi → III in Am): Moll-Plagalschluss — eine bittersüße Ankunft mit entlehnter iv. Er endet auf E und lässt der C-Seite das letzte Wort.
Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.
Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.
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