Aus Dur-Sicht
G-Dur
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
- 7 = F# (Leitton, zieht nach Hause)
- 4 = C (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)
Tonart G Dur – E Moll Akkorde Em, D, C, B7, Am, G Schwierigkeit schon in der leichtesten Tonart
Em
Sanma acıtmaz, dünya seni o kafeste
Her gün aynı tebessüm
Her gün aynı beste
D Em
Küçük sarhoş musun
Em
Kaçılcak yerin yoksa, aynalar bile hüzün
Açılcak dağların önünde, bak yolların uzun
D Em
Küçük mutsuz musun
Am
Bak oyuncaklar var, önün de deste deste
B7
Hevesle yanan mum
Em
Sönmez güçsüz bir nefeste
C D Em
Sen korkma yeniden doğar güneş
C D Em
Tut cebinde ne kaldıysa hatalarından
D C Em
Koy kendi kendini kendi yerine
C D
Korkarsan adım almaktan
G D Em
Yada tut ki derinlere dalmaktan
C B7 Em
Sen korkma yeniden doğar güneş
Em
Yok mu elinden tutan yada, biraz tütün
Gülüşlerin paramparça, yalnızlığın bütün
D Em
Küçük duyuyor musun
Em
Anlamasın kimse, boş ver onları biraz
Sevgi nedir bilmeyen, şiirden anlamaz
D Em
Küçük yazıyor musun
Am
Bak kalemlerim var, önün de deste deste
B7
Hevesle yanan mum
Sönmez güçsüz bir nefeste
C D Em
Sen korkma yeniden doğar güneş
C D Em
Tut cebinde ne kaldıysa hatalarından
D C Em
Koy kendi kendini kendi yerine
C D
Korkarsan adım almaktan
G D Em
Yada tut ki derinlere dalmaktan
C B7 Em
Sen korkma yeniden doğar güneş
Ende des Songs Noch einmal?
Harmonieanalyse
Der Song beginnt mit Em und endet mit Em. Seine Akkorde gehören sowohl zu G-Dur als auch zu Em – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.
Aus Dur-Sicht
Helligkeitsrang 2/7 (hell)
Charakteristische Töne
Aus Moll-Sicht
Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)
Charakteristische Töne
Zu welcher Seite neigt das Ohr?
Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei E-Moll, weil er mit Em sowohl beginnt als auch endet, Em 19-mal erklingt, G nur 2-mal und der Dur-V-Akkord direkt auf Em zielt. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von G-Dur zu lesen ist genauso gültig, und genau im Wechsel zwischen beiden Blickwinkeln liegt der Übungswert.
Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf G oder auf Em; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.
Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| I | G | Tonika — das Zuhause | G · B · D | 2× |
| ii | Am | Supertonika — bereitet die Dominante vor | A · C · E | 2× |
| iii | Bm | Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie | B · D · F# | — |
| V7/vi | B7 | Zwischendominante V/vi — führt zu EmZwischendominante | B · D# · F# · A | 4× |
| IV | C | Subdominante — führt von zu Hause weg | C · E · G | 10× |
| V | D | Dominante — stärkster Zug nach Hause | D · F# · A | 14× |
| vi | Em | Paralleles Moll — die melancholische Seite | E · G · B | 19× |
| vii° | F#dim | Leittonakkord — Spannung | F# · A · C | — |
| Stufe | Akkord | Funktion | Töne | Im Song |
|---|---|---|---|---|
| i | Em | Tonika — das Zuhause | E · G · B | 19× |
| ii° | F#dim | Supertonika — bereitet die Dominante vor | F# · A · C | — |
| III | G | Paralleles Dur — die helle Seite | G · B · D | 2× |
| iv | Am | Subdominante — führt von zu Hause weg | A · C · E | 2× |
| v | Bm | Moll-Dominante — sanfter Zug | B · D · F# | — |
| V7 | B7 | Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll | B · D# · F# · A | 4× |
| VI | C | Submediante — warme Farbe | C · E · G | 10× |
| VII | D | Subtonika — Stufe zurück zur Tonika | D · F# · A | 14× |
Das Tonartpaar ist G-Dur und seine Paralleltonart E-Moll (1 Kreuz). 6 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 51-mal vor; 5 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von Em bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug; aus Sicht von G ist dasselbe B7 ein V7/vi, also eine Zwischendominante Richtung Em.
Achte besonders auf den Wechsel D → Em, 10-mal zu hören. Aus Sicht von Em ist er VII → i (äolischer Schluss: steigt einen Ganzton nach Hause); aus Sicht von G liest er sich als V → vi (Trugschluss: man erwartet G, landet aber auf Em). Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.
Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.
Der Song steht bereits in der Tonart, die sich auf der Gitarre am leichtesten spielen lässt.
Der erste Akkord ist Em; das Ohr weiß nach einer Sekunde, wo das Zuhause ist. Die Akkorde, die immer wiederkehren, sind Em, D, C, B7; lies sie als vi–V–IV–V7/vi in G oder als i–VII–VI–V7 in Em. B7 ist die spannende Wendung: In G ist er ein chromatischer Akkord (V7/vi), in Em dagegen die Dominante (V7), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Hör genau auf D → Em (V → vi in G, VII → i in Em): äolischer Schluss — steigt einen Ganzton nach Hause. Mit dem Schluss auf Em besiegelt der Song Em als Zuhause.
Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.
Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.
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