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Emre Altuğ – Zahmet Olmazsa (Sıla) Akkorde

Tonart C Dur – A Moll Akkorde Am, F, Em7, Dm, Dm7, G, Bm, E7 Leichte Tonart G (Kapo 5)

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F  G  Am  Em7  Dm7  Em7  Am

    Dm         F          Am
Ehlileşmişim değil mi son yalnızlığımda
        Dm               F           Am
İnsanın acıları bile değişiyor yoklukta

     Dm               F     Am
Gidenler gider de kokular baki
       Dm    F             Am
Tanıdıksa koku gideni döndürür

      F         Em7       Am
Cız etmekten yorgun şu kalbim
        Dm7        Em7    Am
Ne olur herşeyinizle gidiniz
      Bm                E7
Hem teniniz hem kendiniz

       F               Dm
Zahmet olmazsa, zahmet olmazsa
       Am
Zahmet olmazsa

F  G  Am  Em7  Dm7  Em7  Am

     Dm            F           Am
Birinden bıktı mı acı can değiştirir
       Dm         F           Am
Mutlak dediğin herşeyden vazgeçilir

      F         Em7       Am
Cız etmekten yorgun şu kalbim
        Dm7        Em7    Am
Ne olur herşeyinizle gidiniz
      Bm                E7
Hem teniniz hem kendiniz

       F               Dm
Zahmet olmazsa, zahmet olmazsa
       Am
Zahmet olmazsa

Ende des Songs Noch einmal?

Emre Altuğ – Zahmet Olmazsa (Sıla) Tabs

NotizenX

Harmonieanalyse

Emre Altuğ – Zahmet Olmazsa (Sıla): Tonart- und Akkordanalyse

Der Song beginnt mit F und endet mit Am. Seine Akkorde gehören sowohl zu C-Dur als auch zu Am – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.

Aus Dur-Sicht

C-Dur

Helligkeitsrang 2/7 (hell)

Charakteristische Töne

  • 7 = B (Leitton, zieht nach Hause)
  • 4 = F (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)

Aus Moll-Sicht

A-Moll

Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)

Charakteristische Töne

  • b6 = F (die Melancholie von Moll)
  • b7 = G (Farbe des natürlichen Moll)
  • #7 = G# (Leitton des harmonischen Moll aus dem V-Akkord)

Zu welcher Seite neigt das Ohr?

Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei A-Moll, weil er auf Am zur Ruhe kommt, Am 16-mal erklingt, C dagegen nie und der Dur-V-Akkord direkt auf Am zielt. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von C-Dur zu lesen ist genauso gültig, und genau im Wechsel zwischen beiden Blickwinkeln liegt der Übungswert.

Akkordstufen: Dur und paralleles Moll

Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf C oder auf Am; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.

Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.

Aus Sicht von C-Dur
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
I C Tonika — das Zuhause C · E · G —
ii Dm Supertonika — bereitet die Dominante vor D · F · A 8×
ii7 Dm7 Supertonika — bereitet die Dominante vor D · F · A · C 4×
iii7 Em7 Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie E · G · B · D 8×
V7/vi E7 Zwischendominante V/vi — führt zu AmZwischendominante E · G# · B · D 2×
IV F Subdominante — führt von zu Hause weg F · A · C 12×
V G Dominante — stärkster Zug nach Hause G · B · D 2×
vi Am Paralleles Moll — die melancholische Seite A · C · E 16×
vii° Bdim Leittonakkord — Spannung B · D · F —
vii Bm Chromatischer Farbakkordtonartfremd B · D · F# 2×
Aus Sicht von A-Moll
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
i Am Tonika — das Zuhause A · C · E 16×
ii° Bdim Supertonika — bereitet die Dominante vor B · D · F —
ii Bm Chromatischer Farbakkordtonartfremd B · D · F# 2×
III C Paralleles Dur — die helle Seite C · E · G —
iv Dm Subdominante — führt von zu Hause weg D · F · A 8×
iv7 Dm7 Subdominante — führt von zu Hause weg D · F · A · C 4×
v7 Em7 Moll-Dominante — sanfter Zug E · G · B · D 8×
V7 E7 Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll E · G# · B · D 2×
VI F Submediante — warme Farbe F · A · C 12×
VII G Subtonika — Stufe zurück zur Tonika G · B · D 2×

Analyse

Das Tonartpaar ist C-Dur und seine Paralleltonart A-Moll (keine Vorzeichen). 8 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 54-mal vor; 6 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von Am bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug; aus Sicht von C ist dasselbe E7 ein V7/vi, also eine Zwischendominante Richtung Am. Bm verlassen als Farbakkorde die Tonleiter.

Akkordfolgen

  1. Em7 Am Ciii7 → vi Amv7 → iKadenz in natürlich Moll ×6
  2. F Am CIV → vi AmVI → iVI → i ×6
  3. G Am CV → viTrugschluss AmVII → iäolischer Schluss ×2
  4. Dm Am Cii → vi Amiv → iMoll-Plagalschluss ×2
  5. F G CIV → VIV → V AmVI → VIIVI → VII ×2

Achte besonders auf den Wechsel Em7 → Am, 6-mal zu hören. Aus Sicht von Am ist er v7 → i (Kadenz in natürlich Moll: sanfte, modale Ankunft); aus Sicht von C liest er sich als iii7 → vi. Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.

Tipps zum Improvisieren

  • C-Dur-Pentatonik und A-Moll-Pentatonik bestehen aus denselben fünf Tönen (C – D – E – G – A): Beginne auf C für eine hellere Phrase, auf A für eine bluesigere.
  • Über Am landest du auf A, C, E – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über F landest du auf F, A, C – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über Em7 landest du auf E, G, B – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Wenn E7 kommt, spiel statt des G der Tonleiter ein G#: In diesem einen Ton steckt der harmonisch-Moll-Klang des Akkords.

Der Song im Quintenzirkel

  • Im Song gespielt – leitereigener Akkord
  • Gespielt – harmonische V von Moll oder Zwischendominante
  • Gespielt – entlehnter oder tonartfremder Akkord
  • Tonartbereich: IV–I–V und ii–vi–iii

Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.

    Kapodaster und leichtere Tonarten

    Mit C-Dur-Griffen

    • Ohne Kapo – offene C-Griffe
    • Kapo 3 + A-Griffe
    • Kapo 5 + G-Griffe

    Mit A-Moll-Griffen

    • Ohne Kapo – offene Am-Griffe
    • Kapo 5 + Em-Griffe
    • Kapo 7 + Dm-Griffe

    Die leichtesten Tonarten auf der Gitarre

    • 5 Halbtöne tiefer · mit Kapo 5 bleibt die Originaltonhöhe

    Die harmonische Geschichte des Songs

    Der Eröffnungsakkord F legt ein solides Fundament für alles, was folgt. Am, F, Em7, Dm tragen den Song: vi–IV–iii7–ii bezogen auf C, i–VI–v7–iv bezogen auf Am. E7 ist die spannende Wendung: In C ist er ein chromatischer Akkord (V7/vi), in Am dagegen die Dominante (V7), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Hör genau auf Em7 → Am (iii7 → vi in C, v7 → i in Am): Kadenz in natürlich Moll — sanfte, modale Ankunft. Der Schlussakkord ist Am; das Ohr kommt in Am zur Ruhe.

    Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.

    Emre Altuğ – Zahmet Olmazsa (Sıla): Akkorde für Gitarre, Ukulele und Klavier

    Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.

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    Text: Sıla
    Musik: Sıla
    Efe Bahadır
    Arrangement: Sinema Senfoni
    Ceyhun Çelikten

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