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Ogün Sanlisoy – Gel Dünyama Akkorde

Tonart C Dur – A Moll Akkorde Am, G, Bb, Dm, C Leichte Tonart G (Kapo 5)

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Am  C  G  Am  Am

Am
 Gördüm, Duydum, Süslü Yalanlara Doydum
G                      Am   Am  Bb  Am
 Attım Kendimi Yine Korlara
Am
 Yandım Söndüm, Külleri Kalbime Gömdüm
G                       Am
 Bıraktım Kendimi Rüzgârlara

Am                    Am  C  G  Am
Aklımda Her Bir Hecen
Am                     Am  C  G  Am
Günlerdir Hiç Susmadın
Am                     Am  C  Dm  G
Yalnızken Geçmez Gecen
G
Artık Sabrım Kalmadı 

Am     G
Gel Dünyama
Dm            Bb
Hadi Kaçalım, Doya Doya Konuşalım
Am    G
Dal Rüyaya
Dm           Bb
Hadi Uçalım, Sevişelim, Barışalım
Am     G                Am  C  G  Am  Am
Bak Dünyaya, Büyük Işkence

Am
 Yürüdüm Durdum, Engellere Taşlara Vurdum
G                        Am   Am  Bb  Am
 Kalktım Koştum, Yeni Yollara
Am                           
 Düştüm, Suçtum, Uslanmaz Bi' Çocuktum
G                         Am
 Bıraktım Yine Kendimi Kollara

Am                    Am  C  G  Am
Aklımda Her Bir Hecen
Am                     Am  C  G  Am
Günlerdir Hiç Susmadın
Am                     Am  C  Dm  G
Yalnızken Geçmez Gecen
G
Artık Sabrım Kalmadı 

Am     G
Gel Dünyama
Dm            Bb
Hadi Kaçalım, Doya Doya Konuşalım
Am    G
Dal Rüyaya
Dm           Bb
Hadi Uçalım, Sevişelim, Barışalım
Am     G                Am  C  G  Am  Am
Bak Dünyaya, Büyük Işkence

Am     G
Gel Dünyama
Dm            Bb
Hadi Kaçalım, Doya Doya Konuşalım
Am    G
Dal Rüyaya
Dm           Bb
Hadi Uçalım, Sevişelim, Barışalım

Am     G    Dm  Bb
Gel Dünyama
Am    G    Dm  Bb
Dal Rüyaya
Am     G    Dm  Bb
Bak Dünyaya

Ende des Songs Noch einmal?

Ogün Sanlisoy – Gel Dünyama Tabs

NotizenX

Harmonieanalyse

Ogün Sanlisoy – Gel Dünyama: Tonart- und Akkordanalyse

Der Song beginnt mit Am und endet mit Bb. Seine Akkorde gehören sowohl zu C-Dur als auch zu Am – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.

Aus Dur-Sicht

C-Dur

Helligkeitsrang 2/7 (hell)

Charakteristische Töne

  • 7 = B (Leitton, zieht nach Hause)
  • 4 = F (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)

Aus Moll-Sicht

A-Moll

Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)

Charakteristische Töne

  • b6 = F (die Melancholie von Moll)
  • b7 = G (Farbe des natürlichen Moll)

Zu welcher Seite neigt das Ohr?

Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei A-Moll, weil er mit Am beginnt und Am 48-mal erklingt, C nur 9-mal. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von C-Dur zu lesen ist genauso gültig, und genau im Wechsel zwischen beiden Blickwinkeln liegt der Übungswert.

Akkordstufen: Dur und paralleles Moll

Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf C oder auf Am; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.

Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.

Aus Sicht von C-Dur
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
I C Tonika — das Zuhause C · E · G 9×
ii Dm Supertonika — bereitet die Dominante vor D · F · A 11×
iii Em Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie E · G · B —
V/vi E Zwischendominante V/vi — führt zu AmZwischendominante E · G# · B —
IV F Subdominante — führt von zu Hause weg F · A · C —
V G Dominante — stärkster Zug nach Hause G · B · D 26×
vi Am Paralleles Moll — die melancholische Seite A · C · E 48×
bVII Bb bVII — entlehnt (mixolydisch / gleichnamiges Moll)entlehnter Akkord Bb · D · F 11×
vii° Bdim Leittonakkord — Spannung B · D · F —
Aus Sicht von A-Moll
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
i Am Tonika — das Zuhause A · C · E 48×
bII Bb Neapolitanischer bII — eine dunkle, dramatische Farbe einen Halbton über der Tonikaentlehnter Akkord Bb · D · F 11×
ii° Bdim Supertonika — bereitet die Dominante vor B · D · F —
III C Paralleles Dur — die helle Seite C · E · G 9×
iv Dm Subdominante — führt von zu Hause weg D · F · A 11×
v Em Moll-Dominante — sanfter Zug E · G · B —
V E Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll E · G# · B —
VI F Submediante — warme Farbe F · A · C —
VII G Subtonika — Stufe zurück zur Tonika G · B · D 26×

Analyse

Das Tonartpaar ist C-Dur und seine Paralleltonart A-Moll (keine Vorzeichen). 5 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 105-mal vor; 4 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Bb ist aus dem gleichnamigen Moll entlehnt und legt einen dunkleren Schatten auf die Dur-Seite.

Akkordfolgen

  1. G Am CV → viTrugschluss AmVII → iäolischer Schluss ×15
  2. Dm G Cii → Vii → V Amiv → VII ×2

Achte besonders auf den Wechsel G → Am, 15-mal zu hören. Aus Sicht von Am ist er VII → i (äolischer Schluss: steigt einen Ganzton nach Hause); aus Sicht von C liest er sich als V → vi (Trugschluss: man erwartet C, landet aber auf Am). Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.

Tipps zum Improvisieren

  • C-Dur-Pentatonik und A-Moll-Pentatonik bestehen aus denselben fünf Tönen (C – D – E – G – A): Beginne auf C für eine hellere Phrase, auf A für eine bluesigere.
  • Über Am landest du auf A, C, E – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über G landest du auf G, B, D – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über Bb landest du auf Bb, D, F – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Folge bei Bb den Akkordtönen (Bb · D · F) statt der Tonleiter der Tonart – es ist eine entlehnte Farbe.

Der Song im Quintenzirkel

  • Im Song gespielt – leitereigener Akkord
  • Gespielt – harmonische V von Moll oder Zwischendominante
  • Gespielt – entlehnter oder tonartfremder Akkord
  • Tonartbereich: IV–I–V und ii–vi–iii

Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.

    Kapodaster und leichtere Tonarten

    Mit C-Dur-Griffen

    • Ohne Kapo – offene C-Griffe
    • Kapo 3 + A-Griffe
    • Kapo 5 + G-Griffe

    Mit A-Moll-Griffen

    • Ohne Kapo – offene Am-Griffe
    • Kapo 5 + Em-Griffe
    • Kapo 7 + Dm-Griffe

    Die leichtesten Tonarten auf der Gitarre

    • 5 Halbtöne tiefer · mit Kapo 5 bleibt die Originaltonhöhe

    Die harmonische Geschichte des Songs

    Mit Am als Start verrät der Song seine Tonart schon im ersten Takt. Am, G, Bb, Dm tragen den Song: vi–V–bVII–ii bezogen auf C, i–VII–bII–iv bezogen auf Am. Bb verdunkelt das Bild für einen Moment: bVII — entlehnt (mixolydisch / gleichnamiges Moll). Hör genau auf G → Am (V → vi in C, VII → i in Am): äolischer Schluss — steigt einen Ganzton nach Hause. Er endet auf Bb und lässt der C-Seite das letzte Wort.

    Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.

    Ogün Sanlisoy – Gel Dünyama: Akkorde für Gitarre, Ukulele und Klavier

    Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.

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    Text: Ogün Sanlisoy
    Musik: Ogün Sanlisoy

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