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Louis Armstrong – What A Wonderful Akkorde

Tonart F Dur – D Moll Akkorde F, Am, Dm, C, Gm, A#, A7 Leichte Tonart C (Kapo 5)

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Kapo 0
       F        Am     Dm        Am
I see trees of green, red roses too
Gm         F       A7         Dm     
I see them bloom, for me and you,
      A#            Gm         C          F     C
And I think to myself, What a wonderful world.


      F        Am        Dm        Am
I see skies of blue and clouds of white,
Gm                 F        A7           Dm
The bright blessed day, the dark sacred night,
      A#            Gm         C          F
And I think to myself, what a wonderful world


    C                         F
The colours of the rainbow, so pretty in the sky,
C                       F
Are also on the faces of people going by
        Dm             Am          Dm         Am
I see friends shaking hands saying how do you do
Dm             Am    Gm   F   C
They’re really saying I love you.


       F      Am        Dm           Am
I hear babies crying, I watch them grow
Gm              F             A7        Dm
They'll learn much more than I'll ever know,
      A#               C               F
And I think to myself what a wonderful world

      A#            Gm         C          F
Yes I think to myself, what a wonderful world.

Ende des Songs Noch einmal?

Louis Armstrong – What A Wonderful Tabs

NotizenX

Harmonieanalyse

Louis Armstrong – What A Wonderful: Tonart- und Akkordanalyse

Der Song beginnt mit F und endet mit F. Seine Akkorde gehören sowohl zu F-Dur als auch zu Dm – deshalb lesen wir unten jeden Akkord aus beiden Blickwinkeln.

Aus Dur-Sicht

F-Dur

Helligkeitsrang 2/7 (hell)

Charakteristische Töne

  • 7 = E (Leitton, zieht nach Hause)
  • 4 = Bb (der Ton, der sich auf die Terz lehnt)

Aus Moll-Sicht

D-Moll

Helligkeitsrang 5/7 (eher dunkel)

Charakteristische Töne

  • b6 = Bb (die Melancholie von Moll)
  • b7 = C (Farbe des natürlichen Moll)
  • #7 = C# (Leitton des harmonischen Moll aus dem V-Akkord)

Zu welcher Seite neigt das Ohr?

Unsere Lesart: Für uns liegt der Song näher bei F-Dur, weil er mit F sowohl beginnt als auch endet, F 13-mal erklingt, Dm nur 9-mal und der Dur-V-Akkord direkt auf Dm zielt. Das ist eine Deutung, keine Regel – dieselben Akkorde aus Sicht von D-Moll zu hören ist genauso gültig und bringt dir etwas anderes bei.

Akkordstufen: Dur und paralleles Moll

Zeig die Stufen über den Akkorden an – bezogen auf F oder auf Dm; beide Lesarten zu vergleichen ist eine Übung für sich.

Alle Akkorde der Tonart, für jede der beiden Tonarten getrennt von 1 bis 7 geordnet. Bei den im Song gespielten Akkorden steht, wie oft sie vorkommen; tonleiterfremde Akkorde stehen neben ihrer eigenen Stufe.

Aus Sicht von F-Dur
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
I F Tonika — das Zuhause F · A · C 13×
ii Gm Supertonika — bereitet die Dominante vor G · Bb · D 7×
iii Am Mediante — eine Schattierung der Tonika-Familie A · C · E 9×
V7/vi A7 Zwischendominante V/vi — führt zu DmZwischendominante A · C# · E · G 3×
IV A# Subdominante — führt von zu Hause weg A# · D · E# 4×
V C Dominante — stärkster Zug nach Hause C · E · G 8×
vi Dm Paralleles Moll — die melancholische Seite D · F · A 9×
vii° Edim Leittonakkord — Spannung E · G · Bb —
Aus Sicht von D-Moll
Stufe Akkord Funktion Töne Im Song
i Dm Tonika — das Zuhause D · F · A 9×
ii° Edim Supertonika — bereitet die Dominante vor E · G · Bb —
III F Paralleles Dur — die helle Seite F · A · C 13×
iv Gm Subdominante — führt von zu Hause weg G · Bb · D 7×
v Am Moll-Dominante — sanfter Zug A · C · E 9×
V7 A7 Dominante — aus dem harmonischen Moll, zieht stark zur Tonikaharmonisches Moll A · C# · E · G 3×
VI A# Submediante — warme Farbe A# · D · E# 4×
VII C Subtonika — Stufe zurück zur Tonika C · E · G 8×

Analyse

Das Tonartpaar ist F-Dur und seine Paralleltonart D-Moll (1 b). 7 verschiedene Akkorde kommen insgesamt 53-mal vor; 6 davon liegen ganz natürlich in der gemeinsamen Tonleiter. Die Dur-V von Dm bringt den Leitton des harmonischen Moll und gibt der Moll-Seite einen schärferen, dramatischeren Zug; aus Sicht von F ist dasselbe A7 ein V7/vi, also eine Zwischendominante Richtung Dm.

Akkordfolgen

  1. C F FV → Iauthentischer Ganzschluss DmVII → III ×8
  2. Am Dm Fiii → vi Dmv → iKadenz in natürlich Moll ×5
  3. A7 Dm FV7/vi → viAuflösung einer Zwischendominante DmV7 → iKadenz in harmonisch Moll ×3
  4. Gm C Fii → Vii → V Dmiv → VII ×3
  5. A# C FIV → VIV → V DmVI → VIIVI → VII ×1

Achte besonders auf den Wechsel C → F, 8-mal zu hören. Aus Sicht von F liest er sich als V → I (authentischer Ganzschluss: die stärkste Ankunft zu Hause); aus Sicht von Dm ist er VII → III. Wenn du weißt, wo diese Ankünfte liegen, spürst du die Phrasierung besser und ahnst den nächsten Akkord voraus.

Tipps zum Improvisieren

  • F-Dur-Pentatonik und D-Moll-Pentatonik bestehen aus denselben fünf Tönen (F – G – A – C – D): Beginne auf F für eine hellere Phrase, auf D für eine bluesigere.
  • Über F landest du auf F, A, C – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über Am landest du auf A, C, E – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Über Dm landest du auf D, F, A – die Akkordtöne klingen auf betonten Zählzeiten immer richtig.
  • Wenn A7 kommt, spiel statt des C der Tonleiter ein C#: In diesem einen Ton steckt der harmonisch-Moll-Klang des Akkords.

Der Song im Quintenzirkel

  • Im Song gespielt – leitereigener Akkord
  • Gespielt – harmonische V von Moll oder Zwischendominante
  • Gespielt – entlehnter oder tonartfremder Akkord
  • Tonartbereich: IV–I–V und ii–vi–iii

Leere Segmente sind Akkorde, die im Song nicht vorkommen.

    Kapodaster und leichtere Tonarten

    Mit F-Dur-Griffen

    • Kapo 1 + E-Griffe
    • Kapo 3 + D-Griffe
    • Kapo 5 + C-Griffe

    Mit D-Moll-Griffen

    • Ohne Kapo – offene Dm-Griffe
    • Kapo 5 + Am-Griffe

    Die leichtesten Tonarten auf der Gitarre

    • 5 Halbtöne tiefer · mit Kapo 5 bleibt die Originaltonhöhe
    • 2 Halbtöne höher

    Die harmonische Geschichte des Songs

    Der erste Akkord ist F; das Ohr weiß nach einer Sekunde, wo das Zuhause ist. Die Akkorde, die immer wiederkehren, sind F, Am, Dm, C; lies sie als I–iii–vi–V in F oder als III–v–i–VII in Dm. A7 ist die spannende Wendung: In F ist er ein chromatischer Akkord (V7/vi), in Dm dagegen die Dominante (V7), die die Moll-Seite so entschlossen klingen lässt. Hör genau auf C → F (V → I in F, VII → III in Dm): authentischer Ganzschluss — die stärkste Ankunft zu Hause. Der Schlussakkord ist F; das Ohr kommt in F zur Ruhe.

    Diese Analyse wird von der Harmonie-Engine von Akorculuk nach festen Regeln aus den Akkorden des Songs erstellt. Wenn du die Tonart änderst, bleiben die Stufen gleich; nur die Akkordnamen ändern sich.

    Louis Armstrong – What A Wonderful: Akkorde für Gitarre, Ukulele und Klavier

    Fahre über einen Akkord im Songtext oder tippe darauf: Du siehst Griffe, die Stufe in beiden Tonarten und einen Anhören-Button. Hier stehen alle Akkorde des Songs nebeneinander.

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